Micron-Aktie: Die Traumvorstellungen bekommen Risse!

Die Micron-Aktie zeigt sich trotz Rekordverkäufen nervös. Spekulationen über eine mögliche Dämpfung des KI-Investitionsbooms und neue KI-Agenten verunsichern Anleger.

Auf einen Blick:
  • Kursverluste im vorbörslichen Handel
  • Zweifel an Nachhaltigkeit der KI-Investitionen
  • Neue KI-Agenten könnten Nachfrage verändern
  • Börse reagiert auf spekulative Zukunftsängste

Nach einer kurzen Episode der Erholung zum Ende der vergangenen Woche scheint es, als würde die Micron-Aktie in dieser Woche wieder mit roten Vorzeichen starten. Im vorbörslichen Handel waren Verluste von etwas mehr als drei Prozent zu beobachten. Sollten jene sich auch im regulären Handel zeigen, so würden die Aufschläge der vergangenen Tage sich schon wieder fast vollständig in Luft auflösen.

Neue Signale von Micron oder der Branche gab es zwar nicht. Doch die anhaltende Nervosität zeigt deutlich, dass die Angst vor einem vielleicht doch etwas größeren Crash noch nicht ganz verflogen ist. Ein solcher könnte Micron die bisher geradezu unverschämt guten Aussichten schnell verhageln.

Doppelte Zweifel

Angetrieben wurden solche Befürchtungen kürzlich aus zwei Richtungen. Zum einen sorgten Anthropic und OpenAI für viel Aufsehen mit der Ankündigung neuer KI-Agenten. Einige Beobachter sahen darin schon das Beginn vom Ende der klassischen Software-Anbieter. Sind deren Produkte weniger gefragt, sinkt auch der Bedarf für das Nachrüsten von Speicher auf Kundenseite.

Micron Aktie Chart

Das klingt erstmal verschmerzbar, da auf der anderen Seite noch der erhöhte Speicherbedarf der KI-Rechenzentren stünde. Dummerwiese werden aber gleichzeitig Zweifel darum laut, ob die immer höheren Investitionen der Tech-Giganten sich noch rechtfertigen lassen. Ganz ausschließen will niemand mehr, dass zumindest der eine oder andere Player aus dem Wettrüsten aussteigen könnte, damit weniger Speicher braucht und die Margen bei Micron und Co. wieder etwas schmelzen lässt.

Micron: Ein ungutes Gefühl

Bei allen diesen Szenarien handelt es sich bisher um reine Spekulation und Micron verkauft aktuell so viele Speicherchips wie noch nie zu Preisen, von denen Anfang letzten Jahres selbst die größten Optimisten nicht einmal zu träumen gewagt hätten. Doch da an der Börse stets und immer in die Zukunft investiert wird, kann ein unschönes Bauchgefühl schon mal ausreichen, um Aktienkurse schwer unter Druck zu setzen.

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