Die Micron-Aktie kennt seit Ende März kein Halten mehr. Innerhalb von nur fünf Wochen hat sich der Aktienkurs des Speicherchipherstellers mehr als verdoppelt. Auch am heutigen Freitag steigt die Aktie auf ein neues Allzeithoch. Was treibt Micron immer weiter nach oben?
Unverzichtbares Rückgrat der KI-Infrastruktur
Micron wird aktuell an der Börse nicht mehr als zyklischer Chiphersteller wahrgenommen, sondern als unverzichtbares Rückgrat der KI-Infrastruktur. Der wichtigste Kurstreiber ist der extreme Erfolg von HBM3E (und bereits ersten Mustern von HBM4). Diese spezialisierten Speicherchips sind zwingend erforderlich, um KI-Beschleuniger wie die von NVIDIA zu betreiben.
Das Management hat bestätigt, dass die HBM-Kapazitäten für das gesamte Kalenderjahr 2026 und weite Teile von 2027 bereits vollständig ausgebucht sind. Während normale Arbeitsspeicher (DRAM) oft niedrige Margen haben, erzielt Micron mit HBM aktuell Bruttomargen von über 70 Prozent – ein Niveau, das man sonst nur von Softwarefirmen oder NVIDIA selbst kennt.
Die Zahlen für das zweite Quartal 2026, die Micron Ende März vorlegte, wirkten wie ein Brandbeschleuniger für den Kurs. Die Erwartungen an Umsatz und Gewinn wurden dabei pulverisiert.
Struktureller Superzyklus
Historisch war der Speichermarkt extrem volatil (Boom-and-Bust-Zyklen). Investoren glauben 2026 jedoch an einen strukturellen Superzyklus. Neue KI-Systeme, die autonom handeln, benötigen noch mehr Speicher als bisherige Modelle.
Da die Produktion von HBM technisch extrem schwierig ist und viel Kapazität verbraucht, bleibt das Angebot künstlich knapp, was die Preise (und Microns Gewinne) hochhält.
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