Micron-Aktie: Der neue Superstar?

Der Speicherchiphersteller Micron profitiert stark von der KI-Nachfrage, ist für 2026 bereits ausverkauft und sieht Analysten-Kursziele von bis zu 400 US-Dollar.

Auf einen Blick:
  • Speicherchips als neue KI-Profiteure
  • Aktie legt seit Jahreswechsel 20 Prozent zu
  • Kursziel von Piper Sandler bei 400 Dollar
  • Produktion für 2026 bereits vollständig ausgebucht

Der KI-Boom hat die Börse wieder erfasst, allerdings unterscheiden sich derzeit die Namen der größten Profiteure. Denn die größten Wachstumssignale liefern derzeit nicht etwa Chiphersteller wie Nvidia. Stattdessen verschiebt der Fokus sich in einem rasanten Tempo auf Speicherchips. Dort scheint sich eine ähnliche Entwicklung bei Preisen und Margen zu vollziehen wie einst bei KI-Beschleunigern.

Im für Anleger besten Fall würden die Anbieter eine ähnliche Entwicklung erleben wie Nvidia und das Aufwärtspotenzial fällt dementsprechend spektakulär aus. Weltweit gibt es dabei nur drei nennenswerte Hersteller von Speicherchips. Dazu gehört neben SK Hynix und Samsung der US-Konzern Micron Technology.

Micron: Schwindelerregende Kursziele

Jener freut sich im laufenden Jahr bereits über eine Fortsetzung der imposanten Rallye. 2025 konnte bereits mit enormen Kursaufschlägen beendet werden. Die Bullen machen munter weiter und der Kurs legte seit dem Jahreswechsel um weitere 20 Prozent bis auf 345,09 US-Dollar zum Wochenende zu. Geht es nach den Analysten, muss hier noch lange nicht Schluss sein.

Micron Aktie Chart

Piper Sandler erhöhte kürzlich das Kursziel für Micron deutlich von 275 auf nun 400 Dollar. Überzeugt zeigte man sich von der Ankündigung seitens Micron, für das Jahr 2026 bereits ausverkauft zu sein. Das Unternehmen selbst rechnet mit einer Entspannung auf dem Speichermarkt frühestens im Jahr 2028.

Eine angenehme Krise

Während allerorten von einer Speicherkrise die Rede ist, geht Micron als einer der großen Profiteure dieser Entwicklung hervor. Denn gesichert ist dem Konzern aktuell nicht nur die Abnahme von allem, was die Fabrik verlässt. Die Verantwortlichen befinden sich auch in einer mehr bequemen Verhandlungsposition, in der sich die Margen munter in die Höhe befördern lassen. Natürlich wollen die Börsianer auch ein Stück vom Kuchen abhaben.

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