Micron Technology stärkt seine langfristige Forschungsstrategie rund um Speichertechnologien, Computing und Künstliche Intelligenz. Der US-Chiphersteller hat Deirdre Hanford zur Corporate Vice President und Präsidentin der Micron Research Labs ernannt. Sie soll die Forschungsinfrastruktur, das Betriebsmodell und die Partnerschaften des neuen Forschungszentrums aufbauen sowie dessen langfristige Forschungsagenda definieren.
Micron-Aktie: 10 Milliarden Dollar für langfristige Forschung
Die Micron Research Labs wurden erst im August 2026 angekündigt und haben ihren Hauptsitz in Boise, Idaho. Micron plant, das Forschungszentrum über das kommende Jahrzehnt mit 10 Milliarden US-Dollar zu unterstützen. Das Unternehmen bezeichnet die Einrichtung als erstes dediziertes Forschungszentrum seiner Art für Speichertechnologien in den USA.
Die Forschungsaktivitäten sollen sich unter anderem auf neue Speicher- und Computing-Architekturen, Halbleiterfertigung, fortschrittliches Packaging sowie zentrale Prozesstechnologien konzentrieren. Dabei ist das Zentrum mit Micron-Forschungsaktivitäten in den USA, Europa, Japan, Indien, Singapur und Taiwan verbunden.
Micron-Aktie: Erfahrene Halbleitermanagerin übernimmt
Mit Deirdre Hanford holt sich Micron eine erfahrene Führungskraft aus der Halbleiterindustrie. Sie war 37 Jahre bei Synopsys tätig und bekleidete dort unter anderem Führungspositionen in den Bereichen Sicherheit, Design und Kundenbeziehungen. Zuletzt beriet sie Organisationen aus den Bereichen Halbleiter, Electronic Design Automation, Verteidigung und KI.
Ihre Aufgabe soll nun weit über die Entwicklung aktueller Produktgenerationen hinausgehen. Die Micron Research Labs sollen grundlegende Technologien und wissenschaftliche Fragestellungen untersuchen, die über die heutigen Produkt-Roadmaps des Konzerns hinausreichen. Gleichzeitig sollen Kooperationen mit Universitäten, Forschungseinrichtungen, Start-ups, Behörden und Technologiepartnern vertieft werden.
Micron-Aktie: Forschung für die nächste KI-Generation
Die Investition in das Forschungszentrum ist Teil einer deutlich größeren US-Strategie. Micron hat zuvor Investitionen von insgesamt mehr als 250 Milliarden US-Dollar in Fertigung und Forschung und Entwicklung in den USA angekündigt, durch die nach Unternehmensangaben perspektivisch 90.000 amerikanische Arbeitsplätze entstehen sollen.
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