Der Tech-Sektor hat sich zuletzt merklich abgekühlt. Das bekamen längst nicht nur klassische Software-Anbieter zu spüren, bei denen die Anleger sich ihre Gedanken um die Zukunft des Geschäftsmodells machen. Auch bei den Hardware-Herstellern gab es schon mal bessere Tage zu sehen. Die letzten Kursrekorde von Nvidia liegen bereits eine Weile zurück und AMD kämpft im laufenden Jahr mit merklichen Korrekturen.
Weiterhin begeistert sind die Marktakteure hingegen von Speicherherstellern, die von einer historischen Knappheit profitieren können. Die Margen springen munter in die Höhe und die Aktienkurse folgen dem Beispiel. Zusätzlichen Rückenwind verschaffen institutionelle Investoren.
Appaloosa greift bei Micron zu
Zuletzt veröffentlichte der Hedgefonds Appaloosa ein Update zu Trades aus dem vierten Quartal. Dabei ließ sich eine sehr klare Tendenz feststellen, wie bei „Wallstreet Online“ zu lesen ist. Aktien von Banken flogen aus dem Portfolio, während bei Tech und Fluggesellschaften aufgestockt wurde.
Die Beteiligung an Micron wurde dabei mal eben verdreifacht und auf 428,1 Millionen US-Dollar angehoben. Ein klareres Signal dafür, dass weitere Kurssteigerungen antizipiert werden, könnte es kaum geben. An den Märkten ist eine solche Bestätigung im aktuellen Umfeld zwar nicht einmal unbedingt notwendig. Es schadet dem steilen Aufwärtstrend von Micron aber natürlich auch nicht.
Micron im Höhenflug
Micron Aktie Chart
Bis auf 428,17 Dollar konnte die Micron-Aktie in dieser Woche klettern und damit die Kursgewinne allein in diesem Jahr auf rund 50 Prozent steigern. Im Jahresvergleich belaufen die Zugewinne sich sogar schon auf mehr als 300 Prozent. Die schier unstillbare Nachfrage nach Speicherbausteinen bleibt der wesentliche Antrieb der Rallye. Das größte Risiko ist hingegen, dass der Trend irgendwann doch noch nachlassen mag. Das dürfte früher oder später der Fall sein, doch klare Anzeichen für eine solche Entwicklung in naher Zukunft fehlen bislang.
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