Rasant steigende Speicherpreise verhalfen der Micron-Aktie zu einem kometenhaften Aufstieg. Doch die Euphorie hat Risse bekommen und der Aktienkurs fiel seit seinem Hoch im März um rund 100 US-Dollar bis auf 366,24 Dollar zu den Ostertagen zurück. Gründe dafür gibt es gleich mehrere.
Einfluss nahm zweifellos TurboQuant von Google, welches laut einem Forschungspapier den Speicherbedarf von KI-Anwendungen enorm verringern könnte. Zwar sehen einige Beobachter darin auch eine Chance, da Effizienzgewinne die Nachfrage sogar noch steigern könnten. Da aber die Ressourcen begrenzt sind und immer mehr Tech-Konzerne genauer auf die Ausgaben für Rechenzentren blicken, herrscht momentan eher Skepsis.
Viele Baustellen bei Micron
Das ist jedoch nicht der einzige Belastungsfaktor bei der Micron-Aktie. Dezent besorgt blicken Analysten auch darauf, dass die Preise für DDR5-Speicher zuletzt wieder etwas nachgaben. Billig sind die Chips zwar noch lange nicht. Doch die Phase immer weiterer Preissteigerungen scheint zu einem Ende gefunden zu haben.
Dazu kam die Ankündigung von SK Hynix, in Zukunft eine Zweitplatzierung in den USA anzustreben. Das sorgt für die Sorge, dass die Micron-Aktie im direkten Vergleich unattraktiver wirken könnte. Als Sahnehäubchen gab es zudem einige vorsichtige Analystenkommentare und diese Anhäufung von Warnsignalen zwingt die Bullen letztlich in die Defensive.
Micron Aktie Chart
Die große Wette?
Micron lässt sich von alledem bisher nicht weiter beeindrucken und investiert munter in die eigene Expansion, um der weiterhin hohen Nachfrage gerecht zu werden. Die große Frage lautet im Prinzip nur, ob damit dann ähnlich hohe Margen wie heute erreicht werden können oder das höhere Angebot die Preise wieder purzeln lässt. Leider lässt sich auch mit der besten KI noch immer nicht in die Zukunft blicken. Die Micron-Aktie wird daher besonders für Neueinsteiger zu einer Wette, wenn auch einer nicht völlig uninteressanten.
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