Micron-Aktie: Das Ende des Booms?

Die Micron-Aktie verzeichnet deutliche Kursverluste. Spekulationen über sinkende Speicherpreise und geplatzte Großprojekte belasten die Stimmung, während die Margen weiterhin hoch bleiben.

Auf einen Blick:
  • Aktienkurs zeitweise um über 20 Prozent gefallen
  • Gerüchte um geplatztes KI-Projekt Stargate
  • Google-Technologie könnte Speicherbedarf reduzieren
  • Hohe Margen bei Speicherchips bleiben bestehen

Die Aktie von Micron ist in den letzten Wochen sichtlich unter Druck geraten. Dabei spielte zwar der ausgesprochen schwache Gesamtmarkt vermutlich eine tragende Rolle. Mancher Beobachter vermutet aber, dass inter Kursrückgängen von zeitweise über 20 Prozent auch noch andere Faktoren stecken könnten. In den Fokus rückt dabei die Entwicklung der Speicherpreise.

Tatsächlich zeigt sich bei einem genaueren Blick, dass die Preise für Arbeitsspeicher auf dem Consumer-Markt zuletzt immerhin nicht gestiegen sind. Dazu kommen nun Gerüchte, laut denen OpenAI und Broadcom das 500 Milliarden US-Dollar schwere Projekt Stargate nicht länger verfolgen würden. Dass Broadcom dies bisher abstreitet, hielt entsprechende Gerüchte nicht auf.

Lässt Google die Nachfrage bei Micron einbrechen?

Ebenfalls für Spekulationen zu sinkenden Speicherpreisen sorgte Google. Mit TurboQuandt stellte das Unternehmen eine Kompression vor, mit welcher der Speicherbedarf von KI-Anwendungen drastisch reduziert werde soll. Allerdings ließe sich dies letztlich auch schlicht für eine bessere Skalierung nutzen, was den Speicherbedarf von Rechenzentren noch weiter erhöhen könnte.

Micron Aktie Chart

In die Zukunft blicken lässt sich letzten Endes nicht. Sowohl Experten als auch Anleger können nur darüber spekulieren, wie die Nachfrage im Speichersegment sich weiterentwickeln mag. Festzuhalten bleibt für den Moment, dass die Chips noch immer gefragt und teuer sind, was Micron fast schon unverschämte Margen beschert.

Nur keine Panik

Dass sich daran schlagartig etwas ändern wird, danach sieht es aktuell eher nicht aus. Möglich bleibt, dass die Speicherpreise vielleicht zunächst ihr kurzfristiges Potenzial ausgereizt haben und sich etwas Entspannung einstellt. Ebenfalls denkbar ist aber auch, dass gestörte Lieferketten aufgrund des Iran-Kriegs das Angebot weiter einschränken, was sich dann auch wieder als preissteigernd erweisen könnte. Investments in Micron sind letztlich eine Wette darauf, wie sich Angebot und Nachfrage von Speicherchips in Zukunft verhalten mögen.

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