Micron Aktie: Beschäftigte in Taoyuan streiken einen Tag

Symbolbild, KI-generiert

Die Aktie schloss bei 784,10 Euro, während Micron in Taiwan eine Arbeitsvereinbarung traf und eine Materialpartnerschaft ankündigte.

Auf einen Blick:
  • Micron-Aktie legte 2,7 Prozent zu
  • SK Hynix stoppte Solidigm-Börsengangsprüfung
  • Taoyuan-Beschäftigte streikten einen Tag
  • Micron kündigte Finanzierung für Indium Corporation an

Micron Technology hat sich am Freitag im Sog der Speicherchipwerte vom Ausverkauf des Vortags erholt. Medienberichten zufolge kauften Anleger wieder Titel des Sektors; dabei hielt die Zuversicht hinsichtlich der Speichernachfrage an. Die Micron-Aktie stieg um 2,7% und schloss bei 784,10 €.

Speichernachfrage stützt die Erholung

Zur Entspannung im Sektorumfeld trug dem Bericht zufolge auch SK Hynix bei: Das Unternehmen stoppte die Prüfung eines Börsengangs von Solidigm. Damit ließen entsprechende Sorgen nach, während Micron gemeinsam mit anderen Speicherchipwerten wieder Käufer fand.

Abseits der Börsenerholung beschäftigten Micron am Donnerstag Auseinandersetzungen über Bonuszahlungen und Gewinnbeteiligung in Taiwan. Medienberichten zufolge streikte eine Gruppe von Beschäftigten im Werk Taoyuan für einen Tag.

Für den Standort Taichung hatten Micron Memory Taiwan und die dortige Gewerkschaft bereits am Mittwoch eine Vereinbarung zu mehreren arbeitsrechtlichen Fragen unterzeichnet. Beide Seiten zogen sich daraufhin aus der vorgesehenen Schlichtung zurück. Die gemeinsame Erklärung enthielt keine Einzelheiten zu den vereinbarten Bedingungen.

Vergütung und Materialversorgung als Kontext

Reuters berichtete am Donnerstag über Microns angekündigte weltweite Einführung quartalsweiser Mitarbeiterzahlungen ab dem Geschäftsjahr 2027. Diese sollen an die Unternehmensleistung gekoppelt sein. Für Taiwan berichtete Reuters außerdem über höhere Arbeitgeberbeiträge zur Altersvorsorge und zusätzliche bezahlte Urlaubstage.

Am Dienstag hatte Micron zudem eine strategische Finanzierung für Indium Corporation angekündigt. Sie soll den Ausbau der Raffination kritischer Mineralien und der Herstellung hochreiner Materialien in Rome im US-Bundesstaat New York unterstützen. Nach Unternehmensangaben gehört dazu auch eine langfristige Liefervereinbarung. Die Höhe der Investition gab Micron nicht bekannt.

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