Meta mit Gesichtserkennung: Risiko oder Chance?

Meta plant Gesichtserkennung für AR-Brillen, testet Pilotprojekte und balanciert Innovation mit Datenschutz. Anleger sollten alles genau beobachten.

Auf einen Blick:
  • Meta testet Gesichtserkennung für Brillen
  • Fokus auf bekannte Kontakte, nicht auf Passanten
  • Hardware: Kamera, Mikrofon, Mini-Display, LED-Indikator
  • Datenschutz und regulatorisches Risiko im Blick
  • Aktie konsolidiert nach Rekordhoch

Bei Meta braut sich gerade was ziemlich Spannendes (und ein bisschen Heikles) zusammen: Der Konzern überlegt ernsthaft, seine smarten AR-Brillen bald mit einer Art Gesichtserkennung aufzurüsten.

Es soll nicht darum gehen, jeden x-beliebigen Passanten zu identifizieren. Stattdessen soll die Brille vor allem Leute erkennen, die man sowieso schon kennt (z. B. über Facebook, Instagram & Co.) oder die ein öffentliches Profil haben.

Info: AR-Brillen (Augmented Reality) sind Brillen, die digitale Infos direkt ins echte Leben einblenden und in den Alltag integriert werden.

Die aktuellen Ray-Ban- oder Oakley-Modelle von Meta haben schon Kamera, Mikro, Lautsprecher und teils kleine Displays drin. Ein kleines LED-Lämpchen zeigt bisher an, wenn was aufgezeichnet wird.

Meta Aktie Chart

Meta: AR-Brillen nicht neu!

Die Idee schwirrt intern schon seit Anfang 2025 rum, und Meta ist sich der Brisanz bewusst, vor allem Datenschutz und Regulierungen. Deshalb wollen sie ganz vorsichtig rangehen: erst mal kleine Tests, vielleicht auf Konferenzen oder bei ausgewählten Nutzergruppen.

Intern heißt die Funktion übrigens „Name Tag“ und soll mit der Meta-KI zusammenarbeiten, um dir Infos über die erkannte Person zu liefern.

Meta: Das große Aber!

Meta hat schon mal eine Gesichtserkennung gehabt – die wurde 2021 nach massiver Kritik und saftigen Strafen in den USA wieder abgeschaltet.

Damals wurden biometrische Daten in riesigem Stil gesammelt. Diesmal soll alles viel enger gefasst sein, um genau solche Albträume zu vermeiden.

Für Anleger ist die Sache ein echter Zwiespalt

Positiv: Meta positioniert sich als echter Vorreiter bei AR- und KI-Hardware. Die Brillen könnten richtig abheben und das ganze Ökosystem pushen.

Negativ: Regulatorisches Risiko ist riesig. Datenschutzbehörden, Kritiker und Politiker könnten sofort Alarm schlagen.

Die Meta-Aktie hat seit ihrem Allzeithoch von 796,25 Dollar im August 2025 erst mal eine Pause eingelegt und konsolidiert derzeit bei rund 640 Dollar.

News zu Pilot-Tests oder neuen Datenschutz-Hürden könnten den Kurs kurzfristig ordentlich durchwirbeln.

Fazit

Meta pumpt weiter kräftig in AR und KI rein, und die Brillen könnten definitiv ihr Next-Big-Thing sein. Die Gesichtserkennung könnte praktisch werden, birgt aber auch jede Menge Zündstoff.

Spannend bleibt’s – Innovation vs. „Oh nein, nicht schon wieder Meta und Privacy“ ist das ewige Duell. Wir dürfen gespannt sein, wie weit sie wirklich gehen.

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