Meta Aktie: Zuckerberg räumt Fehler ein

Meta-CEO Mark Zuckerberg räumt in einem internen Memo Fehler bei der Neuausrichtung auf Künstliche Intelligenz ein und kündigt Korrekturen an.

Auf einen Blick:
  • Zuckerberg räumt Fehler ein
  • Manager-Aufsichtspflichten werden reduziert
  • Unternehmensweiter Hackathon geplant
  • Keine weiteren Entlassungen vorgesehen

Mark Zuckerberg spricht Klartext. In einem internen Memo vom 12. Juni hat der Meta-CEO eingeräumt, dass der Konzern bei der Neuausrichtung auf Künstliche Intelligenz „Fehler“ gemacht habe. Konkret geht es um die Aufblähung der Führungsebene. Meta hatte im Zuge der AI-Transformation tausende Mitarbeiter umgeschichtet – und dabei offenbar die Kontrollspanne der Manager zu weit ausgedehnt.

Die Führung will nun gegensteuern. Meta plane, die Aufsichtspflichten der Manager wieder zu reduzieren, heißt es aus dem Unternehmen. Die neu geschaffene Applied AI Engineering Unit war zunächst mit einer flachen Hierarchie gestartet. Das führte zu einem hohen Verhältnis von Einzelmitarbeitern zu Führungskräften. Ein Zustand, den Zuckerberg nun korrigieren will.

Hackathon und Team-Building

Gleichzeitig setzt Meta auf neue Formate. Im kommenden Monat ist ein unternehmensweiter Hackathon geplant – mit dem Ziel, die neuesten AI-Modelle voranzutreiben. Die Budgets für Team-Events werden aufgestockt. Das klingt nach Aufbruch, nicht nach Sparkurs.

Keine weiteren Entlassungen. Das stellt Zuckerberg in dem Memo klar. Mitarbeiter, die für das Training von AI-Modellen umgeschichtet wurden, sollen neue Aufgaben innerhalb des Konzerns finden. Das ist wichtig: Meta hat zuletzt tausende Stellen gestrichen.

Milliarden-Wette auf AI

Meta investiert massiv. Die prognostizierten Investitionen liegen zwischen 125 und 145 Milliarden Dollar für das laufende Jahr. Ein gewaltiger Brocken – und eine Wette auf die Zukunft. Die Aktie zeigt sich davon wenig beeindruckt. Am Freitag schloss sie bei 490,60 Euro. Das Papier notiert damit gut 27 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 677,80 Euro. Auf Jahressicht liegt das Minus bei knapp 18 Prozent.

Am 15. Juni steht der Ex-Dividendentag an. Meta zahlt dann eine vierteljährliche Bardividende von 0,525 Dollar je Anteilsschein. Ein kleiner Lichtblick für Anleger in schwierigen Zeiten.

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