Meta-Aktie: Das sagen die Analysten zur heftigen Korrektur!

Zwei Gerichtsentscheide zu Social-Media-Praktiken lösen eine deutliche Neubewertung der rechtlichen Risiken aus und belasten die Meta-Aktie. Analysten sehen zudem Nachteile im KI-Wettbewerb.

Auf einen Blick:
  • Meta-Aktie verliert über 11 Prozent in zwei Tagen nach Gerichtsurteilen
  • Strafen von unter 400 Millionen Dollar sind finanziell irrelevant
  • Anleger fürchten Folge-Klagen in anderen Bundesstaaten und im Ausland
  • Aktie ist um 33 Prozent vom August-Hoch bei 790 Dollar gefallen

Die Aktie von Meta hat am Freitag weitere Verluste verbucht. Rund 4 Prozent gaben die Notierungen nach, nachdem bereits am Donnerstag fast 8 Prozent verloren gingen. Damit summieren sich die Verluste binnen zwei Tagen auf über 11 Prozent. Der Grund sind zwei aktuelle Gerichtsurteile zu Social-Media-Praktiken, die bei Investoren die Alarmglocken schrillen lassen.

Die verhängten Strafen selbst sind mit zusammen unter 400 Millionen Dollar für einen Konzern wie Meta vollkommen unbedeutend. Das sagt auch Analyst Malik Ahmed Khan von Morningstar ganz klar. Doch die Anleger fürchten die Folgen. Weitere Klagen in anderen Bundesstaaten und im Ausland könnten jetzt folgen. Die Gerichte haben damit einen Weg aufgezeigt, wie man Meta für Produktdesign, Algorithmen und Jugendschutz zur Rechenschaft ziehen kann.

Analyst Doug Anmuth von J.P. Morgan warnt, dass dieser Lärm die Meta-Aktie kurzfristig unter Druck halten wird. Ivan Feinseth von Tigress Financial Partners spricht von einer deutlichen Neubewertung des rechtlichen und regulatorischen Risikos. Die Bewertung musste nach unten, weil die potenziellen rechtlichen Verpflichtungen jetzt anders eingeschätzt werden.

Meta Platforms Aktie Chart

Die Konkurrenz zieht davon

Vom Höchststand bei 790 Dollar im August ist die Meta-Aktie mittlerweile um 33 Prozent gefallen. In den 14 Jahren an der Börse hat die Aktie erst fünfmal einen solchen Rückgang erlebt. Das zeigt, wie heftig die aktuelle Korrektur wirklich ist.

Dazu kommen die Probleme im KI-Wettbewerb. Analystin Laura Martin von Needham sieht Meta im Nachteil gegenüber Alphabet und Amazon beim Aufbau der KI-Infrastruktur. Meta ist kleiner und hat höhere Finanzierungskosten. Das macht den Wettbewerb noch härter.

Die Kombination aus rechtlichen Risiken und KI-Sorgen drückt die Stimmung massiv. Kurzfristig dürfte die Aktie weiter volatil bleiben. Investoren werden jetzt vermutlich erst einmal abwarten, wie sich die rechtliche Lage entwickelt und ob weitere Klagen folgen.

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