Meta-Aktie: Noch alles im Lot?

Meta Platforms verzeichnet starke Quartalszahlen und massive KI-Investitionen, während ein Gerichtsverfahren in New Mexico wegen Vorwürfen zu Kindesmissbrauch beginnt.

Auf einen Blick:
  • Gerichtsprozess in New Mexico zu Kindesmissbrauchsvorwürfen
  • Starke Quartalszahlen mit Umsatzplus von fast 24 Prozent
  • Massive KI-Investitionen für 2026 geplant
  • Aktie nähert sich dem 52-Wochen-Hoch

Meta Platforms navigiert derzeit durch ein komplexes Umfeld aus aggressiven Investitionsplänen und erneuten rechtlichen Hürden. Während die jüngsten Quartalszahlen und die massive KI-Strategie Analysten überzeugen, startete in dieser Woche ein brisanter Gerichtsprozess in New Mexico. Anleger stehen vor der Frage: Können die juristischen Risiken den aktuellen Höhenflug der Aktie gefährden?

Startschuss in New Mexico

Die Aufmerksamkeit richtet sich aktuell auf Santa Fe, wo gestern die Auswahl der Geschworenen für eine bedeutende Klage gegen den Social-Media-Giganten begann. Generalstaatsanwalt Raúl Torrez wirft dem Konzern vor, auf Facebook und Instagram wissentlich Kindesmissbrauch erleichtert zu haben.

Juristisch ist dieser Fall besonders relevant, da die Anklage auf Verbraucherschutzgesetze setzt. Dies ist eine gezielte Strategie, um die übliche Immunität für Online-Plattformen (Section 230) zu umgehen. Zwar preisen Märkte Rechtsstreitigkeiten oft als „Hintergrundrauschen“ ein, doch die Schwere der Vorwürfe birgt Reputationsrisiken. Der Prozess ist auf bis zu zwei Monate angesetzt und könnte die Stimmung belasten, sollte es zu negativen Enthüllungen kommen.

Analysten stützen KI-Strategie

Trotz des juristischen Gegenwinds bleibt das finanzielle Fundament robust. Nach den starken Zahlen zum vierten Quartal bestätigte Argus Research am Montag die Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 800 US-Dollar. Analysten honorieren vor allem, dass das Kerngeschäft mit Werbung so profitabel läuft, dass es die massiven Zukunftsinvestitionen finanzieren kann. Der Umsatz kletterte zuletzt um fast 24 Prozent.

Im Zentrum der Investment-Story steht der radikale Schwenk hin zur künstlichen Intelligenz. Meta plant für 2026 Kapitalausgaben (CapEx) zwischen 115 und 135 Milliarden Dollar – eine fast Verdopplung gegenüber dem Vorjahr. Diese Mittel fließen primär in den Ausbau der Infrastruktur, einschließlich der „Meta Superintelligence Labs“. Anders als bei einigen Konkurrenten scheint der Markt diese Ausgabenbereitschaft aufgrund der soliden Einnahmebasis derzeit zu tolerieren.

Fazit und Ausblick

Die Aktie notiert aktuell bei 707,60 US-Dollar und damit in Schlagdistanz zum 52-Wochen-Hoch von 719,00 US-Dollar. Die Anleger scheinen die rechtlichen Risiken momentan zugunsten der KI-Fantasie auszublenden. Entscheidend für die weitere Kursentwicklung wird sein, ob der laufende Prozess in New Mexico lediglich Schlagzeilen produziert oder tatsächliche operative Eingriffe zur Folge hat.

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