Meta dreht jetzt richtig auf. Erstmals seit dem Börsengang 2012 gibt es für die Führungsriege Aktienoptionen. Doch die haben es in sich. Die erste Tranche wird erst bei einem Kurs von 1.116 Dollar fällig. Das sind sage und schreibe 88 Prozent über dem aktuellen Niveau von 593 Dollar.
Die Botschaft ist klar: Meta will seine besten Leute halten, während Milliarden in den KI-Wettlauf fließen. CFO Susan Li, CTO Andrew Bosworth und weitere Top-Manager sind berechtigt. CEO Mark Zuckerberg mit über 200 Milliarden Dollar Vermögen hat das Programm offenbar nicht nötig.
Zusätzlich zu den Optionen gibt es für die meisten Führungskräfte auch mehr Restricted Stock Awards im Wert von insgesamt 170 Millionen Dollar. Die werden vierteljährlich ausgezahlt. Meta meint es ernst mit der Bindung seiner Talente.
Meta Platforms Aktie Chart
Die Messlatte liegt extrem hoch
Die weiteren Tranchen der Aktienoptionen sind noch ambitionierter. Für die zweite Stufe muss die Aktie auf 1.394 Dollar klettern. Die höchste Tranche erfordert einen Kurs von 3.727 Dollar. Das würde Meta auf eine Bewertung von über 9 Billionen Dollar katapultieren und zum aktuell wertvollsten Unternehmen der Welt machen.
Aktuell liegt die Meta-Aktie etwa 4 Prozent im Minus auf Jahressicht. Damit schneidet man schlechter ab als die meisten Megacap-Konkurrenten. Alphabet legte um 73 Prozent zu, getrieben vom Erfolg der Gemini-KI. Nur Microsoft mit minus 5 Prozent steht noch schlechter da.
Die Frage ist jetzt, ob diese gigantischen Anreize tatsächlich die gewünschte Wirkung entfalten. Meta setzt alles auf KI und muss liefern. Die Optionen zeigen, wie ernst es dem Konzern mit dem Kampf um die besten Köpfe ist. Anleger sollten genau beobachten, ob sich die Milliarden-Investitionen in messbare Erfolge ummünzen lassen.
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