Merida Industry Aktie: April-Umsatz fällt 14,3 Prozent

Merida verzeichnet im April einen Umsatzrückgang von 14,3 Prozent, während die Aktie trotzdem stark zulegt und die Gewinnwende im Vorjahr gelingt.

Auf einen Blick:
  • Umsatz sinkt im April um 14,3 Prozent
  • Aktie steigt trotz schwacher Zahlen
  • Gewinnwende im Geschäftsjahr 2025
  • Lagerabbau belastet die Fahrradbranche

Merida Industry ringt weiter mit einem schwierigen Fahrradmarkt. Der taiwanische Hersteller meldete für April Umsatzerlöse von 2,19 Milliarden NT$, ein Rückgang von 14,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch in den ersten vier Monaten des Jahres liegt der Umsatz deutlich unter dem Vorjahresniveau.

Der Markt honoriert die Zahlen mit deutlicher Bewegung. Die Aktie sprang auf 70,10 TWD und liegt damit fast wieder am 52-Wochen-Hoch von 70,40 TWD. Der RSI von 18,5 signalisiert zugleich einen technisch stark überverkauften Zustand.

Schwacher Umsatz, besserer Gewinn

Der operative Gegenwind ist nicht neu. Für 2025 hatte Merida bereits einen Umsatzrückgang auf 26,76 Milliarden NT$ gemeldet, nach 2024 mit einem Minus von 9,7 Prozent. Trotzdem drehte der Konzern beim Ergebnis ins Plus und wies einen Nettogewinn von 1,2 Milliarden NT$ aus.

Das ist bemerkenswert, weil das Vorjahr noch einen Nettoverlust von 699 Millionen NT$ gebracht hatte. Der Gewinn je Aktie lag bei 4,01 NT$.

Lagerabbau trifft den Fahrradmarkt

Hinter der Umsatzschwäche steht vor allem die Lage im globalen Fahrradgeschäft. Die Branche arbeitet weiter Lagerbestände ab und kämpft mit Preisdruck. Merida spürt das besonders im Mid- bis High-End-Segment, in dem der Konzern stark positioniert ist.

Das Management setzt auf Premium-E-Bikes und eine robustere Lieferkette, um die Durststrecke zu überstehen. Hinweise auf eine Erholung sieht das Unternehmen in den USA und in Europa, während es beim chinesischen Markt vorsichtig bleibt.

Wichtige Prüfung steht an

In den kommenden Wochen will der Vorstand den vollständigen Finanzbericht für das erste Quartal prüfen und genehmigen. Das dürfte spannend werden, weil die jüngsten Umsatzdaten wenig Rückenwind liefern, der Konzern aber 2025 operativ deutlich stabiler war als im Vorjahr.

Für den Kurs bleibt die Lage beweglich. In sieben Tagen legte die Aktie um 25,85 Prozent zu, über 30 Tage sind es 15,87 Prozent. Die hohe Volatilität von 48,32 Prozent zeigt: Merida bleibt ein Titel, bei dem kleine operative Signale schnell große Kursreaktionen auslösen.

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