Merck & Co: Mega-Übernahme von Revolution Medicines im Anmarsch?

Der Pharma-Konzern Merck steht laut Berichten vor einem Mega-Deal zur Übernahme des Krebsmedikamenten-Entwicklers Revolution Medicines für bis zu 32 Milliarden Dollar.

Auf einen Blick:
  • Merck verhandelt über Übernahme von Revolution Medicines für 28 bis 32 Milliarden Dollar
  • Revolution Medicines-Aktie steigt nach Bekanntwerden um 16 Prozent im nachbörslichen Handel
  • Größte Pharma-Transaktion seit Pfizers 43-Milliarden-Dollar-Übernahme von Seagen vor drei Jahren
  • Weitere große Pharmakonzerne zeigen Interesse an Revolution Medicines

Die Gerüchteküche brodelt. Merck steht offenbar kurz vor einem der größten Deals der vergangenen Jahre in der Pharmaindustrie. Laut Financial Times verhandelt der Konzern über die Übernahme des Krebsmedikamenten-Entwicklers Revolution Medicines. Der Kaufpreis soll zwischen 28 und 32 Milliarden Dollar liegen. Die Aktie von Revolution Medicines schoss im nachbörslichen Handel um fast 13 Prozent nach oben.

Ein Deal ist allerdings noch nicht in trockenen Tüchern. Die Verhandlungen laufen noch, und eine Einigung könnte laut Bericht noch mehrere Wochen dauern. Merck ist nicht allein im Rennen. Auch andere große Pharmaunternehmen sollen Interesse an Revolution Medicines zeigen. Die Marktkapitalisierung des Biotechunternehmens liegt aktuell bei rund 20 Milliarden Dollar.

Interessant ist die Vorgeschichte. Erst am Mittwoch hatte das Wall Street Journal berichtet, dass AbbVie mit Revolution Medicines verhandele. AbbVie dementierte jedoch umgehend. Jetzt scheint Merck der ernsthafte Kandidat zu sein.

Revolution Medicines Aktie Chart

Die größte Pharma-Übernahme seit Jahren

Sollte der Deal zustande kommen, wäre es die größte Transaktion im Pharmasektor seit fast drei Jahren. Damals hatte Pfizer den Krebsspezialisten Seagen für 43 Milliarden Dollar übernommen. Merck würde sich mit Revolution Medicines deutlich verstärken im Bereich der Krebsmedikamente. Das Unternehmen entwickelt innovative Wirkstoffe, die für Merck strategisch wertvoll sein könnten.

Merck selbst und Revolution Medicines haben bislang keine Stellungnahme abgegeben. Die Zurückhaltung ist typisch für laufende Verhandlungen. Doch die Marktreaktion spricht Bände. Anleger glauben offenbar an einen erfolgreichen Abschluss.

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Merck den Zuschlag erhält oder ob ein anderer Konzern das Rennen macht. Für Merck-Aktionäre könnte der Deal neue Wachstumsperspektiven eröffnen. Die Frage ist nur, zu welchem Preis.

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