Mercedes-Benz erweitert die Ausstattung seiner elektrischen Oberklasse um neue Fahrwerkstechnik. Der Stuttgarter Konzern bietet das Steer-by-Wire-System ab sofort weltweit für die EQS Limousine an. In Deutschland verlangt der Autobauer für die digitale Lenkung ohne mechanische Verbindung zur Vorderachse einen Aufpreis von 2.975 Euro inklusive Mehrwertsteuer.
Parallel zur technischen Modellpflege treibt der Konzern sein Kapitalrückführungsprogramm voran. Im Rahmen des laufenden Aktienrückkaufs erwarb das Unternehmen zwischen Ende September und Anfang Oktober weitere 875.000 eigene Anteilsscheine. Seit dem Start der Initiative am 1. September 2026 summiert sich das Volumen damit auf insgesamt 3.851.805 eingezogene Papiere.
Verhaltene Analysten vor Zwischenbericht
An den Märkten spiegelt sich die angespannte Lage der europäischen Automobilhersteller wider. Am Freitag senkte Analyst Patrick Hummel von der UBS das Kursziel für die Aktie von 50 auf 45 Euro und bestätigte das Votum „Neutral“. Zur Begründung verwies er auf den wachsenden Druck chinesischer Konkurrenten auf den Absatzmärkten. Die britische HSBC reduzierte das Kursziel am selben Tag von 63 auf 61 Euro, hielt jedoch an ihrer Einstufung „Buy“ fest.
Vorbörslich notiert der DAX-Titel heute bei 40,10 Euro. Damit bewegt sich das Papier nur 3,1 Prozent über seinem 52-Wochen-Tief von 38,90 Euro. Belastbare Klarheit über die finanzielle Verfassung des Konzerns erwarten Investoren zum Monatsende: Am 28. Oktober veröffentlicht Mercedes-Benz die detaillierten Finanzergebnisse für das dritte Quartal 2026.
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