Mercedes-Benz verlor am Freitag in einem schwachen Marktumfeld 3,3%. Medienberichten zufolge belastete der weltweite Ausverkauf bei KI- und Halbleiterwerten auch den deutschen Aktienmarkt. Zugleich sorgten stärker als erwartete US-Arbeitsmarktdaten für Befürchtungen über mögliche weitere Zinserhöhungen in den USA.
Niedrigere Rendite für das Autogeschäft erwartet
Mercedes-Benz hatte am 28. Oktober die Jahresprognose für das Autogeschäft gesenkt. Für Mercedes-Benz Cars erwartet das Unternehmen eine bereinigte Umsatzrendite von 2 bis 3 % statt zuvor 3 bis 5 %. Beim Konzern-EBIT rechnet Mercedes-Benz für 2026 mit einem Ergebnis auf Vorjahresniveau, nachdem zuvor ein deutlicher Anstieg erwartet worden war.
Als Gründe für die gesenkten Erwartungen nannte Mercedes-Benz ein schwierigeres Marktumfeld in China sowie höhere Rohstoff- und Produktzykluskosten im vierten Quartal. Diese Belastungen führte das Unternehmen bei der Vorlage seiner Quartalszahlen als Begründung für den vorsichtigeren Ausblick an.
Die am 28. Oktober veröffentlichten Zahlen für das dritte Quartal 2026 wiesen einen Umsatz von 30,7 Mrd. € aus. Das Konzern-EBIT erreichte 1,77 Mrd. €, der Nettogewinn lag bei 1,52 Mrd. €.
Das bereinigte Konzern-EBIT sank gegenüber dem dritten Quartal 2025 um 15 %. Es belief sich auf 1,78 Mrd. €.
Citigroup senkte das Kursziel
Citigroup senkte am 29. Oktober das Kursziel für Mercedes-Benz von 42 auf 40 Euro. Die Einstufung beließ das Analysehaus bei „Neutral“.
Für den 10. November hat Mercedes-Benz sein Sustainability Update 2026 angekündigt. Dabei will das Unternehmen Einblicke in seine Strategie und deren Umsetzung geben. Die Veranstaltung ist von 11:30 bis 13:00 Uhr MEZ angesetzt.
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