Mercedes-Benz: 37 Millionen Aktien für 1,97 Mrd. Euro

Das Aktienrückkaufprogramm von Mercedes ist nahezu vollständig abgeschlossen, der Kurs bleibt jedoch unter Druck und notiert nahe dem Jahrestief.

Auf einen Blick:
  • Rückkaufprogramm fast vollständig genutzt
  • Kurs fällt trotz Milliardeninvestitionen
  • Aktie nahe am Jahrestief
  • Nächste Quartalszahlen Ende Juli

Die Nachricht klingt positiv: Mercedes-Benz kauft seit November eigene Aktien im Milliardenwert zurück. Das Programm ist nun fast ausgeschöpft. Doch der Kurs fällt trotzdem – und zwar deutlich.

Am Montag veröffentlichte der Konzern eine neue Kapitalmarktinformation. Der genaue Inhalt war zunächst nicht bekannt, aber das laufende Rückkaufprogramm steht im Fokus. Seit dem Start am 3. November 2025 hat Mercedes knapp 37 Millionen Aktien zurückgekauft – für rund 1,97 Milliarden Euro. Der Rahmen von 2 Milliarden Euro ist damit fast erreicht.

Käufe weit über Aktienkurs

Die letzte dokumentierte Rückkaufwoche (25. bis 29. Mai) brachte knapp 3 Millionen Aktien zu einem Schnitt von 51,94 Euro. Zum Vergleich: Aktuell notiert die Aktie bei 48,20 Euro. Der Konzern kauft also zu Kursen, die teils deutlich über dem aktuellen Niveau liegen.

Technisch ist die Lage angespannt. Der Kurs liegt unter allen gleitenden Durchschnitten (50 Tage: 51,05 Euro, 200 Tage: 55,45 Euro). Der RSI von 35,5 zeigt eine geschwächte Dynamik, aber noch keine klassische Übertreibung. Auf Sicht von sieben Tagen verlor die Aktie 6,68 Prozent, seit Jahresanfang sind es 21,82 Prozent Minus. Das 52-Wochen-Hoch von 62,30 Euro (Dezember 2025) ist in weiter Ferne, das Tief von 47,66 Euro (Anfang Mai) nur 1,13 Prozent entfernt.

Kasse gefüllt – Auftragslage offen

Mercedes verfügt über reichlich Mittel. Die Nettoliquidität des Industriegeschäfts lag zum Ende des ersten Quartals bei 33,8 Milliarden Euro. Allein für die Rückkäufe flossen im ersten Quartal 469 Millionen Euro ab. Das Geld ist da – die Frage ist nur, ob die Rückkaufdynamik den Kurs noch stützen kann, wenn das Programm ausläuft.

Der nächste wichtige Termin ist der 28. Juli. Dann legt Mercedes die Zahlen zum zweiten Quartal vor. Konjunkturdaten zur Autonachfrage und mögliche Aussagen zum weiteren Umgang mit dem Rückkauf werden dann im Mittelpunkt stehen. Bis dahin bleibt die Aktie nahe ihrem Jahrestief ein Test für die Geduld der Aktionäre.

Mercedes-Benz-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Mercedes-Benz-Analyse vom 08. Juni liefert die Antwort:

Die neusten Mercedes-Benz-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Mercedes-Benz-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 08. Juni erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Mercedes-Benz: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)