Die Zahlen von Mercedes-Benz sprechen eine deutliche Sprache. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern brach um satte 40 Prozent auf 8,2 Milliarden Euro ein. Der Konzerngewinn halbierte sich praktisch auf 5,3 Milliarden Euro. Die operative Marge im Pkw-Geschäft rutschte um 3,1 Prozentpunkte auf magere 5,0 Prozent ab.
Der Umsatz ging um 9,2 Prozent auf 132,2 Milliarden Euro zurück. Die Pkw-Verkäufe sanken ebenfalls um 9,2 Prozent auf 1,8 Millionen Fahrzeuge. US-Zölle und das schwache China-Geschäft haben den Stuttgartern zugesetzt. Dazu kam noch ein schwacher Dollar, der die Bilanz zusätzlich belastete.
Die Aktionäre bekommen die Probleme direkt zu spüren. Die Dividende wird von 4,30 Euro auf 3,50 Euro gekürzt. Das ist ein deutliches Signal dafür, wie ernst die Lage tatsächlich ist.
Die Hoffnung liegt auf neuen Modellen
Mercedes will jetzt mit über 40 neuen Modellen bis 2027 gegensteuern. Die Auftragsbücher sind angeblich bis weit in die zweite Jahreshälfte 2026 gefüllt. Die Produktion läuft im Drei-Schicht-Betrieb, um die Nachfrage zu bedienen. Das klingt zunächst positiv.
Für 2026 rechnet der Konzern mit Verkäufen auf Vorjahresniveau. Die bereinigte Marge im Pkw-Geschäft soll bei 3 bis 5 Prozent liegen, verglichen mit 5 Prozent im Jahr 2025. Der Umsatz wird ebenfalls auf dem Niveau von 132,21 Milliarden Euro erwartet. Das EBIT soll deutlich über dem Vorjahreswert von 5,82 Milliarden Euro liegen.
Ob die neuen Modelle und Kostensenkungsprogramme ausreichen, um Mercedes wieder auf Kurs zu bringen, muss sich erst zeigen. Der Wettbewerb in China bleibt brutal, und die Unsicherheit durch Trumps Zollpolitik schwebt weiter über allem. Die nächsten Quartale werden entscheidend sein, ob Mercedes die Kurve kriegt oder ob die Probleme tiefer sitzen als gedacht.
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