ASML startet die Serienproduktion seiner neuen High-NA-EUV-Maschinen. Die Hightech-Systeme sollen Chipherstellern wie TSMC und Intel ermöglichen, leistungsstärkere und energieeffizientere Chips zu fertigen.
Jede Maschine kostet rund 400 Millionen US-Dollar – fast doppelt so viel wie die bisherigen EUV-Systeme – und zeigt den technologischen Vorsprung von ASML.
Asml Aktie Chart
Das können die neuen Maschinen
Die High-NA-Maschinen haben bereits 500.000 Siliziumwafer bearbeitet, arbeiteten mit minimalen Ausfallzeiten und liefern die Präzision, die für modernste Chips nötig ist. ASML meldet derzeit eine Betriebszeit von 80 Prozent und strebt 90 Prozent bis Ende des Jahres an. Trotz der technischen Einsatzbereitschaft erwarten Analysten, dass Chiphersteller noch zwei bis drei Jahre Test- und Entwicklungszeit benötigen, bevor die Maschinen voll in der Massenproduktion laufen.
Zudem hat ASML die EUV-Lichtquelle weiterentwickelt. Sie kann derzeit 1.000 Watt liefern und soll auf 1.500 Watt steigen, langfristig sogar auf 2.000 Watt. Das ermöglicht eine höhere Waferproduktion – bis zu 330 pro Stunde bis Ende des Jahrzehnts, gegenüber aktuell rund 220.
ASML: KI kurbelt Nachfrage an
2025 profitierte ASML stark von der KI-Nachfrage. Der Konzern erzielte einen Umsatz von 39,16 Mrd. Dollar und einen Nettogewinn von 11,5 Mrd.
Im vierten Quartal betrugen die Erlöse 11,62 Mrd., die Nettobestellungen 16,77 Mrd., mehr als die Hälfte davon für EUV-Systeme. Der Auftragsbestand lag Ende 2025 bei 46,47 Mrd.
Für 2026 rechnet ASML mit einem Umsatz zwischen 40,72 und 46,7 Mrd. Dollar und kündigte Aktienrückkäufe von bis zu 14,37 Milliarden bis 2028 an. Die Aktie stieg in 12 Monaten um über 106 Prozent und übertraf damit den PHLX Semiconductor Index deutlich.
Für Anleger heißt das
ASML bleibt damit ein Schlüsselakteur im Halbleitermarkt und Profiteur der KI-Revolution. Anleger können auf weiteres Wachstum durch High-NA-EUV-Systeme und steigende Produktionskapazitäten setzen.
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