McKesson Aktie: 20 Prozent Aufwärtspotenzial bis 941 Dollar

Analysten sehen bei McKesson ein Aufwärtspotenzial von fast 20 Prozent. Der Pharmahändler profitiert von strategischen Schritten und soliden Quartalszahlen.

Auf einen Blick:
  • Fast 20 Prozent Kurschance ausgemacht
  • Positiver Earnings ESP von 7,73 Prozent
  • Strategischer Deal mit Apollo abgeschlossen
  • Hauptversammlung im Juli geplant

Der Pharmahändler McKesson startet mit gebündelter Aufmerksamkeit in den Juli. Analysten haben eine deutliche Bewertungslücke identifiziert – und deuten auf steigendes Potenzial hin. Das jüngste Zahlenwerk könnte für frischen Rückenwind sorgen.

Analysten sehen Luft nach oben

Am 6. Juli veröffentlichte Daten zeigen einen durchschnittlichen Analysten-Kurs von 941,40 Dollar. Bei aktuell rund 786 Dollar entspricht das einem Aufwärtspotenzial von fast 20 Prozent. Das Kursziel stützt sich auf ein KGV von 15,62 – aus Analystensicht ein moderater Wert gemessen am breiteren Gesundheitssektor.

McKesson ist knapp 92 Milliarden Dollar wert. Die Aktie schwankte im 52-Wochen-Fenster zwischen 659 und 995 Dollar. Angesichts der Expansion in margenstarke Bereiche wie Onkologie und Biopharma-Dienstleistungen könnte der Titel unterbewertet sein.

Positives Signal für Quartalszahlen

Die Research-Abteilung von Zacks zeigt für den nächsten Bericht einen positiven Earnings ESP von +7,73 Prozent. Dieses Maß prognostiziert eine mögliche Überraschung bei den Ergebnissen. Historisch gesehen war ein positiver ESP in Kombination mit einem soliden Zacks-Rating ein verlässlicher Indikator.

Das Unternehmen übertrifft regelmäßig die Erwartungen. In den letzten zwei Quartalen lag die durchschnittliche Überraschung bei 0,72 Prozent. Im jüngsten Quartal erreichte McKesson einen bereinigten Gewinn je Aktie von 11,69 Dollar – geschätzt waren 11,56 Dollar.

Strategische Weichenstellung

Besonderes Augenmerk gilt den jüngsten strategischen Schritten. Nach Abschluss eines 1,25 Milliarden Dollar schweren Deals mit Apollo-Managed-Fonds im Juni – der einen 13-Prozent-Anteil am Medizintechnikgeschäft sicherte – fokussiert sich das Management nun auf die nächste Optimierungsphase.

Im Juli findet die Hauptversammlung statt. Themen sind die Wahl der Direktoren und die Bestätigung des Abschlussprüfers.

Die Ergebnisse für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 werden im August erwartet. Es ist der erste vollständige Bericht nach der Apollo-Transaktion. Der Vorstand hatte zuvor eine vierteljährliche Dividende von 82 Cent je Aktie bestätigt.

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