Seit knapp 45 Jahren verkauft McDonald’s den McRib bereits, und das nicht nur in den USA, sondern rund um den Globus. Tatsächlich beneidet mancher Amerikaner uns Deutsche sogar darum, dass das Sandwich mit Schweinefleisch und reichlich Sauce hierzulande im dauerhaften Sortiment ist und nicht nur angebotsweise auftaucht.
Jenseits des Atlantiks sieht das anders aus. Das erklärt vielleicht auch, warum den Initiatoren einer Sammelklage erst jetzt aufgefallen ist, dass im McRib gar kein Rippchen enthalten ist. McDonald’s wird aufgrund dessen Irreführung vorgeworfen. Die verwendete Fleischfrikadelle werde aus minderwertigen Schweinefleischprodukten wie Herz, Kutteln und gebrühtem Magen hergestellt.
McDonald’s versteht die Aufregung nicht
Ein Sprecher von McDonald’s reagierte auf die Vorwürfe bei „NBC Chicago“ und sprach davon, dass viele der Behauptungen unzutreffend seien. Verwiesen wird auf die eigene Webseite, wo von einem Schweinefleisch-Patty aus 99 Prozent Schweinefleisch die Rede ist. Das Ganze erinnert fast ein wenig an die Diskussionen in Europa, was denn nun Schnitzel heißen mag und was nicht.
Gefordert wird in der Klage wohl auf Schadenersatz in Millionenhöhe. Außerdem könnte McDonald’s zu einer Umbenennung seines ikonischen Burgers gezwungen werden. Nüchtern betrachtet sind die Erfolgsaussichten eher gering. Ausschließen lässt sich aber erstmal nichts.
Alles nichts Neues
McDonald's Aktie Chart
Die McDonald’s-Aktie zeigt sich von dem Thema bisher wenig beeindruckt. Schließlich ist es nicht die ganz große Neuigkeit, dass der Fast-Food-Konzern für seine Patties nicht die feinsten und edelsten Fleischstücke verwendet. Der McRib wird auch weiterhin seine Freunde haben, selbst wenn er in Zukunft vielleicht anders heißen mag. Die Meldung dürfte an der Börse und anderswo wahrscheinlich ein Kuriosum bleiben. Eine ernsthafte Gefahr ergibt sich für das Unternehmen nicht.
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