Mastercard-Aktie: Geht’s ihr jetzt an den Kragen?

Die Mastercard-Aktie setzte am Montag mit einem ungewöhnlichen Verlust von fast 6% ihren Abwärtstrend der letzten Wochen fort. Was belastete den Kreditkartenriesen so stark?

Auf einen Blick:
  • Trump will Duopol von Visa und Mastercard brechen
  • Erneute Dynamik bei Credit Card Competition Act
  • Mexiko blockiert Übernahme von Zahlungsabwickler Prosa durch Visa

Die Mastercard-Aktie setzte am Montag mit einem ungewöhnlichen hohes Verlust von fast sechs Prozent ihren Abwärtstrend der letzten Wochen fort und fiel unter die psychologisch wichtige Marke von 500 US-Dollar. Was belastete den Kurs des Kreditkartenriesen so stark?

Trump macht Druck

Es waren gleich zwei Entwicklungen zum Wochenbeginn, die den Kurs der Mastercard-Aktie stark belasteten. Der Hauptauslöser für die heutige Nervosität war zweifellos die erneute Dynamik rund um den Credit Card Competition Act (CCCA).

US-Präsident Trump hat sich am Wochenende auf seinem Social Media Netzwerk Truth Social erneut hinter das überparteiliche Gesetz gestellt, das darauf abzielt, das Duopol von Visa und Mastercard zu brechen. Das Gesetz würde große Banken verpflichten, neben Mastercard mindestens ein zweites, nicht verbundenes Zahlungsnetzwerk auf Kreditkarten anzubieten. Dies würde es Händlern erlauben, Transaktionen über günstigere Netzwerke abzuwickeln, was die lukrativen „Swipe Fees“ (Interchange-Gebühren) von Mastercard massiv unter Druck setzen würde.

Ein weiterer negativer Impuls kam zum Wochenauftakt auch von der Konkurrenz. Die mexikanischen Regulierungsbehörden haben heute offiziell die Übernahme des Zahlungsabwicklers Prosa durch Visa blockiert. Da Mastercard ebenfalls stark auf anorganisches Wachstum und Zukäufe in Schwellenländern setzt, werten Anleger dies als Zeichen für einen weltweit strenger werdenden Kurs gegen die großen Zahlungsnetzwerke.

Die größte Herausforderung seit Jahrzehnten

Das über Jahrzehnte so lukrative Geschäftsmodell der hohen Transaktionsgebühren von Mastercard steht momentan vor seiner größten Herausforderung seit Jahrzehnten. Die Mastercard-Aktie drängt sich vor diesem Hintergrund nicht zum Kauf auf.

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