Es war ein dramatischer Wochenschluss für Aktionäre von Marvell Technology. Der Kurs des US-Chipkonzerns brach am Freitag um fast 20 Prozent ein und verlor an einem Tag alle Kursgewinne der vergangenen drei Monate. Was löste das Blutbad der Marvell Technology-Aktie an der Börse aus?
Die Börse konzentriert sich auf die Schattenseiten
Das Ausmaß der Enttäuschung der Börse ist erstaunlich, hat Marvell Technology im abgelaufenen Quartal doch einen neuen Rekordumsatz generiert. Der Konzernerlös stieg um satte 58 Prozent auf knapp über zwei Milliarden US-Dollar. Aber die Börse hatte mit einem Umsatzwachstum in dieser Höhe gerechnet. Auch beim Ergebnis gelang Marvell keine Überraschung.
Deshalb konzentrierten sich Anleger primär auf die Schattenseiten der Zahlen. Vor allem die Prognose für das laufende dritte Quartal enttäuschte die Börse. Statt eines erwarteten Umsatzes von 2,11 Milliarden US-Dollar erwartet Marvell „nur“ noch einen Umsatz in Höhe von 2,06 Milliarden Dollar.
Besonders übel stieß Anleger zudem die Entwicklung im Geschäftsbereich Rechenzentren und ASIC. Hier stieg der Umsatz zwar um fast 70 Prozent, bliebt aber hinter den Prognosen zurück.
Die Unsicherheit wächst
Marvell Technology konzentriert sich inzwischen voll und ganz auf das Geschäft mit Rechenzentren und KI-Chips. Dieser Markt verspricht zwar die höchsten Wachstumsraten, ist aber auch mit großen Unsicherheiten behaften.
Wann mit bestimmten Großaufträgen zu rechnen ist, lässt sich vielfach nicht abschätzen. Die Börse scheint diese Unsicherheit nun in den Kurs der Marvell Technology-Aktie einzupreisen.
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