Marvell Technology gehört zu den spannendsten Halbleiterunternehmen im KI-Zeitalter und dennoch scheint der breite Markt das volle Wachstumspotenzial bislang nicht vollständig einzupreisen. Wer die jüngste Kursentwicklung verfolgt hat, weiß: Die Aktie hat in den vergangenen Monaten bereits deutlich zugelegt. Trotzdem sehen bullische Analysten noch erheblichen Spielraum nach oben.
Der aktuelle Konsens geht für das Geschäftsjahr 2027 von einem Gewinn je Aktie von rund 3,83 Dollar aus. Doch einige Experten halten diese Schätzung für deutlich zu konservativ. Die Investmentanalysten von Barclays etwa prognostizieren, dass Marvells Optiksparte in diesem Jahr um bis zu 90 Prozent wachsen könnte und beziffern den Gewinn je Aktie auf rund fünf Dollar. Das wäre eine erhebliche Abweichung vom Konsenswert und würde bei einem fairen Bewertungsmultiplikator von 40 ein Kursziel von 200 Dollar implizieren. Gegenüber dem aktuellen Kurs von rund 150 Dollar entspräche das einem Aufwärtspotenzial von etwa 35 Prozent.
Margenausbau als zentraler Kurstreiber
Der Fokus verschiebt sich: Nachdem die sogenannte Multiple-Expansion, also die Neubewertung der Aktie zu höheren Bewertungsmultiplikatoren, weitgehend ausgeschöpft scheint, muss künftiges Kurswachstum vor allem aus steigenden Gewinnen kommen. Und hier liegt Marvells Stärke. Die operative Marge (EBIT-Marge) stieg von zehn auf zuletzt 16 Prozent. Das Ziel: über 20 Prozent bis Jahresende. Zum Vergleich: Branchenführer Broadcom liegt mit seiner Marktmacht deutlich darüber, doch der Abstand schrumpft. Für ein Unternehmen in Marvells Wachstumsphase ist diese Entwicklung bemerkenswert.
Marvell Technology Aktie Chart
Strategische Partnerschaften als Katalysatoren
Besondere Aufmerksamkeit verdienen Marvells strategische Allianzen. Eine mögliche Zusammenarbeit mit Alphabet bei der Entwicklung neuer KI-Chips könnte ab 2028 signifikante Umsatzimpulse liefern. Zudem gilt die wachsende Partnerschaft mit Nvidia als klares Signal: Der Grafikkartenriese scheint Marvell als führenden Connectivity-Spezialisten für den Ausbau von KI-Rechenzentren anzuerkennen. Ergänzt werden diese Perspektiven durch die jüngsten Übernahmen – XConn und Celestial – die Marvells Position im Bereich Hochgeschwindigkeitsverbindungen und Speicherlösungen weiter festigen.
Risiken nicht außer Acht lassen
So überzeugend die Wachstumsstory klingt, gibt es auch Gegenwind. Im Rennen um neue Chip-Designs für Googles nächste Trainium-Generation soll laut Branchendaten Alchip die Nase vorn haben. Zudem konkurrieren Broadcom und MediaTek bereits bei Googles TPU-Projekten. Anleger sollten diese Risiken im Blick behalten, denn auch bei Marvell gilt: Wachstumspotenzial ist kein Selbstläufer.
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