LyondellBasell-Aktie: Analysten revidieren Ziele!

Banken erhöhen ihre Kursziele für den Chemiekonzern leicht, doch die Analystenstimmung bleibt insgesamt vorsichtig. Der Fokus liegt auf dem bevorstehenden Quartalsbericht.

Auf einen Blick:
  • Citigroup und RBC Capital erhöhen ihre Kursziele
  • Aktie zeigt starke Schwankungen in der Handelswoche
  • Konsens der Analysten bleibt bei Zurückhaltung
  • Quartalszahlen für Q4 2025 werden Ende Januar erwartet

Die Aktie des Chemiekonzerns LyondellBasell schloss die vergangene Handelswoche mit moderaten Gewinnen, nachdem sie von Analystenkommentaren und allgemeinen Marktschwankungen bewegt wurde. Die jüngsten Kurszielanpassungen großer Banken zeigen eine leicht verbesserte, aber weiterhin vorsichtige Einschätzung.

Die Zahlen im Detail

Die Woche begann mit einem deutlichen Aufwärtssprung. Am 14. Januar legte die Aktie (LYB) um 6,84 Prozent auf 52,00 US-Dollar zu. Diese Dynamik flaute am Folgetag jedoch wieder ab, als das Papier um 2,15 Prozent auf 50,88 Dollar korrigierte. Zum Wochenende schloss die Aktie bei 50,91 Dollar.

Diese Bewegung fand vor dem Hintergrund neuer Analystenbewertungen statt. Citigroup passte sein Kursziel am 15. Januar von 40 auf 46 Dollar an, behielt aber die „Neutral“-Einstufung bei. Einen Tag später erhöhte auch RBC Capital sein Ziel von 44 auf 49 Dollar und bestätigte das Rating „Sector Perform“.

Trotz dieser einzelnen Erhöhungen bleibt die Analystengemeinschaft insgesamt zurückhaltend. Der aktuelle Konsens für LyondellBasell liegt bei „Hold“. Das durchschnittliche Kursziel bewegt sich um die 54-Dollar-Marke, wobei die Einschätzungen der Experten stark streuen.

LyondellBasell Industries NV Aktie Chart

Kontext und Herausforderungen

Die jüngsten Quartalszahlen vom Oktober 2025 verdeutlichen die Herausforderungen. Zwar übertraf das Unternehmen die Gewinnschätzungen, meldete jedoch auch einen Nettoverlust von 890 Millionen US-Dollar. Dieser wurde maßgeblich durch Abschreibungen und Restrukturierungskosten in Europa belastet. Als Reaktion darauf läuft ein Kostensenkungsprogramm, das bis 2026 Einsparungen von 1,1 Milliarden Dollar bringen soll. Das Management sieht erste Anzeichen einer Erholung der Nachfrage nach Polyolefinen.

Strategisch gab es zuletzt positive Entwicklungen. Eine Kooperation zur Entwicklung eines bleifreien Flugbenzins erhielt eine wichtige technische Norm. Zudem sicherte sich das Unternehmen über einen Stromabnahmevertrag Windenergie, um seine Nachhaltigkeitsziele zu unterstützen.

Der Fokus liegt nun auf dem anstehenden Quartalsbericht. Die Zahlen für das vierte Quartal 2025 werden am 30. Januar vor Börsenbeginn veröffentlicht. Die Analysten erwarten einen deutlichen Rückgang des Gewinns pro Aktie um über 80 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die aktuelle Kursvolatilität zeigt, dass der Markt die positiven Zielanpassungen gegen die anhaltenden Branchenherausforderungen abwägt.

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