Die LVMH-Aktie schaffte vergangene Woche nicht mehr den Sprung über die Marke von 600 Euro. Auch zum Wochenbeginn war die Kursentwicklung des französischen Luxusgütergiganten sehr verhalten. Alle warten mit Spannung auf die morgigen Quartals- und Jahreszahlen. Was könnten sie bringen?
Hohe Messlatten
Der Markt wird sich vor allem auf die Umsatzentwicklung und dabei insbesondere auf das organische Wachstum fokussieren. Nach einem starken Umsatz von fast 85 Milliarden Euro im Jahr 2024 liegt die Messlatte sehr hoch für LVMH.
Das gilt auch für das Ergebnis. Im Vorjahr lag der EBIT bei 19,6 Milliarden Euro. Ein ähnliches Ergebnis werden sich Anleger auch für das abgelaufene Jahr erwarten.
Besonders die Entwicklung in China dürfte großen Einfluss auf die LVMH-Zahlen haben. Das Wachstum in der Volksrepublik hat sich 2025 ein weiteres Mal verlangsamt. Der Inlandskonsum ist immer noch schwach und die zunehmende Alterung der Bevölkerung macht den Markt nicht einfacher für die Franzosen.
Die USA sind immer noch der wichtigste Einzelmarkt für den Luxusgüterkonzern, könnte aber in Zukunft zu einem Problemfall werden. Zwar hat US-Präsident Trump die vor wenigen Tagen angekündigten Strafzölle auf Champagner und sonstige Spirituosen aus Frankreich in Höhe von 200 Prozent noch einmal zurückgezogen. Aber Trump ist bekannt für seine schnellen Meinungsänderungen.
Wird die Dividende erhöht?
Nicht zuletzt wird auch die Dividende eine große Rolle für die Kursentwicklung der LVMH-Aktie spielen. Zuletzt schütteten die Franzosen 13 Euro je Aktie an Gewinnbeteiligung aus. Anleger werden sich eine leichte Steigerung erwarten. Ob ihnen LVMH diese gewährt, wird der morgige Tag zeigen.
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