LVMH hat am Dienstag bei der französischen Finanzmarktaufsicht AMF eine Mitteilung zu Geschäften mit eigenen Aktien eingereicht. Die Veröffentlichung betrifft Transaktionen vom 26. bis 30. Oktober, nennt jedoch keine Transaktionsmengen.
Untersuchung zu historischen Hermès-Anteilen
Daneben beschäftigt die frühere Beteiligung an Hermès die Justiz. Nach einem Bericht von Le Monde befragte ein Untersuchungsrichter Jean-Jacques Guiony am 30. Oktober als Zeugen. Die Untersuchung betrifft verschwundene Aktien des Hermès-Erben Nicolas Puech. Dabei ging es auch um den historischen Erwerb einer Beteiligung von 17% an Hermès durch LVMH.
Le Monde beschreibt damit eine erneute gerichtliche Prüfung der damaligen Vorgänge. Dass die Befragung die jüngste Kursbewegung ausgelöst hat, ist nicht belegt.
Bei der LVMH kontrollierenden börsennotierten Holding Christian Dior SE stimmten die Aktionäre am Montag einem Rechtsformwechsel zu. Medienberichten zufolge billigten sie mit 99,99% Zustimmung die Umwandlung von einer Europäischen Gesellschaft in eine französische Aktiengesellschaft. Die Entscheidung betrifft die Holding, nicht das Modehaus Christian Dior.
Organisches Wachstum trotz schwächerer Modesparte
Operativ hatte LVMH am 12. Oktober für das dritte Quartal 2026 einen Umsatz von 18,5 Milliarden Euro gemeldet. Das organische Wachstum betrug 1%.
Für die ersten neun Monate 2026 bezifferte der Konzern den Umsatz auf 57,1 Milliarden Euro. In der Sparte Mode und Lederwaren sank der organische Umsatz im dritten Quartal 2026 um 5%.
Bei Louis Vuitton übernahm Hector Muelas zum 1. November die kreative Markenführung. Nach einem Bericht von WWD verantwortet er Markenkampagnen und die erzählerische Darstellung der Marke. Er berichtet an den stellvertretenden Vorstandschef Damien Bertrand.
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