Der französische Milliardär macht ernst. Bernard Arnault hat seine Beteiligung an LVMH auf über 50 Prozent erhöht und damit die Mehrheit am weltgrößten Luxuskonzern gesichert. Die Arnault-Familie hält nun 50,01 Prozent des Kapitals, nachdem es Ende letzten Jahres noch 49,77 Prozent waren.
Arnault hatte bereits im Januar angekündigt, die 50-Prozent-Schwelle überschreiten zu wollen. Jetzt hat er geliefert. Bei einer Marktkapitalisierung von rund 280 Milliarden Euro entspricht die Familienbeteiligung einem Wert von etwa 165 Milliarden Dollar. Das ist eine klare Ansage an den Markt.
Die Botschaft dahinter ist eindeutig. Arnault glaubt an sein Imperium, das Marken wie Louis Vuitton, Dior, Tiffany und Moët Hennessy umfasst. Alle seine Kinder sind bereits im Konzern aktiv, auch wenn die endgültige Nachfolgeregelung noch nicht feststeht.
Der Luxusmarkt schwächelt weiter
Die Realität sieht allerdings weniger glänzend aus. LVMH kämpft wie die gesamte Branche mit schwacher Nachfrage, besonders in China. Die Wirtschaft dort lahmt, und die Konsumenten halten sich zurück. Im Januar präsentierte der Konzern enttäuschende Zahlen für das wichtige Weihnachtsquartal.
Investoren hatten auf eine Erholung in China gesetzt, doch die lässt weiter auf sich warten. Die geografische Breite und Markenvielfalt von LVMH machen den Konzern zwar zum Branchenbarometer, schützen aber nicht vor der aktuellen Flaute im Luxussegment.
Arnault setzt mit dem Anteilsausbau ein Zeichen des Vertrauens in schwierigen Zeiten. Ob das ausreicht, um die Stimmung zu drehen, wird sich zeigen. Die nächsten Quartale werden entscheidend sein für die weitere Kursentwicklung der LVMH-Aktie.
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