Lundin Mining sorgt vor der Veröffentlichung der detaillierten Jahresbilanz für Klarheit. Ein massiver Steuereffekt in Chile wird das Ergebnis für 2025 voraussichtlich um rund 450 Millionen US-Dollar nach oben ziehen. Operativ setzt der Konzern für das laufende Jahr auf Kontinuität bei der Kupfer- und Goldförderung.
- Erwarteter Netto-Plus: ca. 450 Mio. USD (ungetestet)
- Kupfer-Prognose 2026: 310.000 – 335.000 Tonnen
- Gold-Prognose 2026: 134.000 – 149.000 Unzen
- Explorationsbudget: 53 Mio. USD für das laufende Jahr
Sondereffekte stützen die Bilanz
In einer Vorabmitteilung von letzter Woche konkretisierte das Unternehmen verschiedene Einmaleffekte, die das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 beeinflussen. Der erwartete positive Nettoeffekt resultiert primär aus einer latenten Steuergutschrift bei der Caserones-Mine in Chile. Diese ergab sich nach einer Neubewertung der nutzbaren steuerlichen Verlustvorträge.
Dem gegenüber steht eine unbare Abschreibung auf Lagerbestände der Chapada-Mine in Brasilien, die aufgrund eines angepassten Minenplans notwendig wurde. Zusätzlich profitierte das Unternehmen von einer positiven Preisanpassung für Kupfer in Höhe von 83 Millionen US-Dollar, die die Preisbewegungen des vierten Quartals widerspiegelt. Kann die operative Stärke diese bilanziellen Schwankungen langfristig ausgleichen?
Stabiler Ausblick auf die Produktion
Für das Geschäftsjahr 2026 plant Lundin Mining eine konstante Produktion an seinen weltweiten Standorten. Der Fokus liegt dabei vor allem auf der Caserones-Mine, die mit einem Zielwert von 130.000 bis 140.000 Tonnen Kupfer den größten Beitrag leisten soll. Um die Reserven langfristig zu sichern, hat der Konzern 53 Millionen US-Dollar für Explorationen bereitgestellt. Ein Großteil dieser Mittel fließt in Bohrprogramme in Chile, um neue Lagerstätten wie das Angelica-Vorkommen zu definieren.
Zudem treibt das Unternehmen sein 50-prozentiges Engagement am Vicuña-Projekt voran, einem Joint Venture mit BHP. Dieses gilt als zentraler Baustein der langfristigen Wachstumsstrategie. Kurzfristig konzentriert sich das Management auf die Erweiterung der Kapazitäten bei Caserones, wofür bereits im vergangenen Monat ein Antrag für ein 150-Millionen-Dollar-Projekt eingereicht wurde.
Die vollständigen Finanzzahlen für das vierte Quartal und das Jahr 2025 wird Lundin Mining am 19. Februar nach Börsenschluss präsentieren. Eine Erläuterung der Ergebnisse durch das Management folgt in einer Telefonkonferenz am 20. Februar. Bereits am vergangenen Freitag veröffentlichte der Konzern das monatliche Update zu Stimmrechten und Aktienkapital.
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