Lufthansa hat am Dienstag für das dritte Quartal 2026 einen Umsatz von 12,2 Milliarden Euro gemeldet. Damit lagen die Erlöse neun Prozent über dem Vorjahreswert. Die Zahlen umfassen auch einen höheren operativen Gewinn bei deutlich gestiegenen Treibstoffkosten.
Höheres Ergebnis trotz steigender Kosten
Das Adjusted EBIT erreichte nach Angaben der Lufthansa Group 1,4 Milliarden Euro und stieg damit um sechs Prozent. Gleichzeitig erhöhten sich die Treibstoffkosten gegenüber dem Vorjahr um 543 Millionen Euro.
Am Freitag stieg die Lufthansa-Aktie um 3,9%. Ein Zusammenhang dieser Tagesbewegung mit den bereits am Dienstag veröffentlichten Geschäftszahlen ist damit nicht belegt.
Medienberichten zufolge stufte Barclays Lufthansa am Freitag von „Underweight“ auf „Equal Weight“ hoch. Zugleich erhöhte das Analysehaus sein Kursziel von 7,50 auf 8,40 Euro.
Bernstein Research hob am Freitag ebenfalls das Kursziel an: von 9 auf 9,50 Euro. Die Einstufung blieb dagegen bei „Market-Perform“. Damit unterschieden sich die beiden Analystenaktionen darin, dass nur Barclays neben dem Kursziel auch das Anlageurteil änderte.
Beteiligungsvertrag und neuer Flugzeugeinsatz
Lufthansa unterzeichnete am Dienstag mit der portugiesischen Regierung den Vertrag über den Erwerb einer anfänglichen Minderheitsbeteiligung an TAP Air Portugal. Vorgesehen sind 44,9 Prozent zu einem Kaufpreis von 1,02 Milliarden Euro.
Der Vollzug steht unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen, insbesondere der Europäischen Kommission. Mit der Vertragsunterzeichnung ist der Erwerb somit noch nicht abgeschlossen.
Eine weitere operative Ankündigung folgte am Freitag von SWISS: Die Fluggesellschaft plant, ab 15. Dezember 2026 Airbus-A350-Flüge auf der Strecke Zürich–Mumbai einzusetzen. Damit ist der Einsatz auf dieser Verbindung angekündigt, aber noch nicht aufgenommen.
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