Lufthansa-Aktie: Gute Geschäfte mit US-Passagieren?

Trotz rückläufiger Passagierzahlen aus Europa profitiert die Lufthansa von einer starken Nachfrage US-amerikanischer Reisender auf Premium-Strecken. Die Aktie verzeichnete zuletzt deutliche Kursgewinne.

Auf einen Blick:
  • Rückgang europäischer USA-Reisender um 5,5 Prozent
  • Starke Nachfrage von US-Passagieren nach Europa
  • Höhere Buchungen in teureren Kabinenklassen
  • Aktienkurs legte im Vorjahr fast 60 Prozent zu

Dass die Zahl der Reisenden aus Europa in Richtung USA nachlässt, ist mittlerweile mit harten Zahlen belegt. Die US-Tourismusbehörde NTTO verzeichnete im November 2025 5,5 Prozent weniger Einreisende aus Westeuropa. Besonders unter Touristen aus Deutschland, Frankreich und den Niederlanden nahm das Interesse merklich ab.

Das kommt nicht vollkommen überraschend. Zum einen schreckt die generelle Politik des Landes unter US-Präsident Donald Trump ab. Zum anderen sind auch immer schärfere Kontrollen an den Flughäfen wenig beliebt. Medienberichten zufolge wird mittlerweile bei Einreisenden sogar geprüft, ob diese in sozialen Medien vielleicht auf den „falschen“ Seiten unterwegs waren. Die letzte USA-Reise des Autors dieser Zeilen datiert ebenfalls auf eine Zeit, in der Trump noch nicht im Weißen Haus saß und dieses großflächig demolierte.

Die Lufthansa sieht weiterhin Chancen

Für die Lufthansa sind es keine guten Nachrichten, wenn die Nachfrage auf lukrativen Transatlantikverbindungen nachlässt. Allerdings spricht das Unternehmen dennoch von weiteren Chancen. Denn in umgekehrter Richtung scheinen US-Amerikaner vermehrt Reisen nach Europa zu buchen und dabei auch gerne höherklassige und damit teurere Sitze zu wählen.

Daraus entsteht letztlich die Hoffnung, dass das Nordamerika-Geschäft der Airline unter dem Strich weiterwachsen können wird. Anderswo hält der Boom der Branche ohnehin an. Damit gibt es auch unter den Börsianern weiterhin gute Gründe für Optimismus.

Abgehoben

Deutsche Lufthansa Aktie Chart

Klar geglückt ist der Lufthansa der Lift-off an der Börse im vergangenen Jahr. Trotz kleinerer Baustellen wie hohen Abgaben auf heimischen Flughäfen, zwischenzeitlichen Qualitätsproblemen und langen Wartezeiten auf neue Flugzeuge konnte die Aktie der Airline sich auf Jahressicht um knapp 60 Prozent verbessern. Es bleibt die Hoffnung, dass der Trump-Faktor der weiterhin positiven Entwicklung zumindest nicht grundlegend im Wege stehen mag.

Deutsche Lufthansa-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Deutsche Lufthansa-Analyse vom 10. Januar liefert die Antwort:

Die neusten Deutsche Lufthansa-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Deutsche Lufthansa-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 10. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Deutsche Lufthansa: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)