Lufthansa-Aktie: Es geht weiter abwärts!

Die Lufthansa-Aktie setzt ihren Abwärtstrend fort. Analysten von Barclays haben ihr Kursziel aufgrund geopolitischer Risiken und steigender Treibstoffkosten erneut gesenkt.

Auf einen Blick:
  • Aktie verliert im frühen Handel weitere 4,4 Prozent
  • Barclays senkt Kursziel von 7,80 auf 7,60 Euro
  • Geopolitische Spannungen belasten die Luftfahrtbranche
  • Längere Flugrouten könnten Kosten in die Höhe treiben

Nach den heftigen Kursverlusten am Montag zeichnet sich bei der Aktie der Lufthansa auch heute noch keine Beruhigung ab. Im frühen Handel verlor der Titel um weitere 4,4 Prozent an Wert und fiel dadurch auf 8,28 Euro zurück. Geht es nach den Analysten von Barclays, so dürfte der Sinkflug hier noch nicht beendet sein.

Als Reaktion auf die Eskalation im Nahen Osten haben die Experten ihre Einschätzung zur Lufthansa-Aktie noch einmal überarbeitet. Insbesondere der Blick auf Prognosen zu den Preisen von Treibstoffen führt zu noch mehr Skepsis. Es bleibt bei der Einstufung auf „Underweight“, doch das Kursziel wurde nochmals von 7,80 Euro auf nun 7,60 Euro gesenkt.

Große Unsicherheit bei der Lufthansa

Das verleiht den Anlegern natürlich nicht mehr Selbstbewusstsein. Dabei hatte sich die Lufthansa bis zuletzt ordentlich geschlagen und konnte vom anhaltenden Boom der Luftfahrt-Branche profitieren. Sollte der Konflikt im Nahen Osten sich länger hinziehen, könnte diese Entwicklung ein abruptes Ende finden.

Gefährlich für die Lufthansa und Mitbewerber ist vor allem eine mögliche Kostenexplosion. Der Luftverkehr wird zwar nicht zum Stillstand kommen. Doch solange diverse Lufträume gesperrt sind und Drehkreuze in der Region nicht angeflogen werden können, müssen lange und oftmals teure Umwege in Kauf genommen werden. Steigende Ticketpreise könnten mittelfristig auch die Nachfrage dämpfen.

Deutsche Lufthansa Aktie Chart

In der Defensive

Ob es zu all dem kommen mag oder nicht, das lässt sich aktuell nicht abschätzen. Doch die Anteilseigner können momentan freilich nur wenig ausschließen, was sie erst einmal in die Defensive zwingt. Hoffen lässt sich nur auf ein möglichst schnelles Ende des Krieges, nicht nur wegen der Lufthansa-Aktie. Gedanklich durchgespielt werden müssen leider aber auch unschönere Szenarien.

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