Lufthansa-Aktie: Endet damit der Aufwärtstrend?

Neue geopolitische Spannungen im Nahen Osten führen zu massiven Flugausfällen bei der Lufthansa und könnten den Aktienkurs unter Druck setzen.

Auf einen Blick:
  • Flugverbindungen in mehrere Länder gestrichen
  • Hohe Kosten durch Umwege und Luftraumsperren
  • Steigende Ölpreise belasten zusätzlich
  • Chart-Aufwärtstrend steht vor Widerständen

Ein wenig schwer getan hat die Aktie der Lufthansa sich in den letzten Tagen bereits und der Kurs entwickelte sich an manchen Tagen eher seitwärts als noch weiter in Richtung Norden. Der Aufwärtstrend im Chart blieb allerdings ungebrochen. Für die neue Woche kündigen sich nun jedoch frische Widerstände an.

Der Ablauf bei der Lufthansa wird durch die Ereignisse im Mittleren Osten massiv gestört. Noch bis einschließlich heute fallen sämtliche Verbindungen nach Dubau, Abu Dhabi, Dammam und Riad aus. Bis kommenden Samstag werden Tel Aviv, Teheran, Amman und Erbil nicht angeflogen.

Deutsche Lufthansa: Große Unsicherheit

Das hat Auswirkungen über direkt betroffene Linien hinaus. Nachdem mehrere Länder ihren Luftraum geschlossen haben, stehen für die Lufthansa aufwendige und nicht selten treibstoffintensive und damit teure Umwege an. Dabei ist die Planung aufgrund des für die Airline geschlossenen russischen Luftraums ohnehin schon eine Herausforderung.

Die große Frage lautet nun, wie lange die neuerliche Tabuzone Bestand haben mag. Bleibt es beim 7. März, so lässt sich die Angelegenheit wohl noch verdauen. Weiter der Konflikt sich allerdings aus und sorgt für längere Zeiträume für Flugverbote, würde die Angelegenheit anders aussehen. Dazu kommt auch noch eine Kriegserklärung von Pakistan gegenüber Afghanistan. Der Weg Richtung Osten wird für die Lufthansa nicht einfacher.

Das könnte gefährlich werden

Deutsche Lufthansa Aktie Chart

Am Wochenende konnte die Lufthansa-Aktie auf die Entwicklungen freilich noch nicht reagieren. Neuen Mut dürften die Anteilseigner aber kaum fassen. Denn abseits ausgefallener Flüge könnten auch steigende Ölpreise das Unternehmen belasten, die nach der vom Iran verkündeten Sperre der Straße von Hormus wohl fest einzuplanen sind. Kauflaune dürfte da in den nächsten Tagen wohl eher nicht entstehen.

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