Das erste Quartal lief für Lufthansa besser als der Analystenkonsens erwartet hatte. Eigentlich eine gute Nachricht. Eigentlich.
Lobbenberg sieht nur Sondereffekte
Andrew Lobbenberg von Barclays lässt sich davon jedenfalls nicht beeindrucken. Der Analyst hat die Lufthansa-Aktie am Donnerstagnachmittag von „Equal Weight“ auf „Underweight“ abgestuft und das Kursziel von 8 auf 7,50 Euro gesenkt. Seine Begründung ist dabei so nüchtern wie sie unangenehm ist: Das starke Quartal sei kein Zeichen von Stärke, sondern ein Produkt zweier Zufälle. Höhere Treibstoffkosten hätten sich erst verzögert in den Büchern niedergeschlagen, während der Krieg im März schon für höhere Ticketpreise und damit Sondergewinne gesorgt habe.
Kurz gesagt: Das Timing hat gestimmt, nicht das Geschäft.
Deutsche Lufthansa AG Aktie Chart
Zwei Szenarien, beide schlecht
Was Lobbenberg dann skizziert, ist ein klassisches Dilemma. Endet der Krieg, dürften die Ticketerlöse wieder nachgeben, weil der Sondereffekt wegfällt. Geht der Krieg weiter, nagt das an Verbrauchervertrauen und Geschäftsklima. Die Zuversicht der Lufthansa, steigende Kraftstoffkosten aufzufangen, hält er schlicht für übertrieben optimistisch.
Kein gutes Zeugnis
Für die Lufthansa-Aktie ist das eine doppelte Botschaft: Das beste Quartal seit Langem reicht Barclays nicht, um auch nur neutral zu bleiben. Wer auf Erholung gesetzt hat, bekommt von Lobbenberg die Gegenrechnung serviert.
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