20.000 Flüge. Einfach weg. Die Deutsche Lufthansa streicht bis Oktober einen ordentlichen Batzen Kurzstreckenverbindungen aus ihrem Sommerflugplan, und wer jetzt reflexartig an Chaos, Streiks oder Kerosinknappheit denkt, liegt diesmal daneben. Das Unternehmen nennt es Optimierung.
Weniger als 1 Prozent, aber eben doch!
Die Lufthansa betont, die Kapazität sinke gemessen an den verfügbaren Sitzkilometern um weniger als 1 Prozent. Das stimmt wohl. Und trotzdem: 20.000 Flüge sind 20.000 Flüge. Wer auf einer dieser gestrichenen Verbindungen saß, findet die Zahl kaum beruhigend.
Die Konzentration auf Kurzstrecke ist dabei kein Zufall. Genau dort drückt der Schuh am stärksten, denn die Marge auf kurzen Strecken ist schmal, der Wettbewerb durch Billigflieger hart, und der Aufwand pro Sitz unverhältnismäßig hoch. Wer Kurzstrecke streicht, spart überproportional. Das ist Kalkül, keine Schwäche.
Optimierung oder Eingeständnis?
Die Frage, die sich demnach stellt: Ist das wirklich aktives Kapazitätsmanagement, oder räumt Lufthansa still ein, dass die Nachfrage auf bestimmten Kurzstrecken nicht das hergibt, was man sich erhofft hatte? Details nannte das Unternehmen nicht. Welche Strecken konkret betroffen sind, bleibt offen.
Immerhin: Wer langfristig auf Profitabilität setzt statt auf Auslastung um jeden Preis, macht grundsätzlich nicht das Falscheste. Ob die Rechnung aufgeht, zeigt der Herbst.
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