L’Oreal-Aktie: Tal- und Bergfahrt!

Nachdem es letzte Woche um 5% bergab ging, startet die L’Oreal-Aktie am Montag mit einem Plus von 3% freundlich. Was steckt hinter der Tal- und Bergfahrt der Franzosen?

Auf einen Blick:
  • Unerwartet schwaches Umsatzwachstum in Q4 2025
  • Chinesischer Markt ist nach wie vor das Sorgenkind
  • Dividende wird nur leicht auf 7,20 EUR je Aktie angehoben

Letzte Woche ging es für die L’Oreal-Aktie um über fünf Prozent bergab, doch am Montag startet der französische Kosmetikkonzern mit einem Kursplus von mehr als drei Prozent stark in die neue Woche. Was steckt hinter der Tal- und Bergfahrt der Franzosen?

Unerwartet schwach

Auslöser der Talfahrt der L’Oreal-Aktie vergangene Woche war das schwache Wachstum des Kosmetikkonzerns im vierten Quartal. Die Erlöse stiege nur um 6,0 Prozent auf 11,3 Milliarden Euro. Analysten hatten im Vorfeld mit einem Umsatzwachstum von 6,5 Prozent gerechnet.

Auch das operative Ergebnis für das Gesamtjahr 2025 konnte nicht vollends überzeugen. Es stieg im Jahresvergleich lediglich um 2,4 Prozent auf 8,9 Milliarden Euro. Unter dem Strich verdiente L’Oreal 2025 6,1 Milliarden Euro, ein Plus 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Dividende wurde nur leicht von 7,00 auf 7,20 Euro je Aktie angehoben.

China ist nach wie vor das Sorgenkind des Luxusgüterkonzerns. Die schwache Performance in der Volksrepublik konnte jedoch durch starke Absatzzahlen in den USA mehr als wettgemacht werden.

Trotzdem Potenzial vorhanden

In einer ersten Reaktion auf die Zahlen erhöhte die kanadische RBC Bank ihr Rating „Outperform“ und hob das Kursziel von 410 auf 430 Euro an. Damit sehen die Banker ein Upside von knapp über zehn Prozent für die L’Oreal-Aktie.

Die weitere Kursentwicklung des Kosmetikkonzerns wird im Wesentlichen vom Geschäft in China abhängen. Erst wenn sich auf dem asiatischen Markt eine Erholung der Nachfrage abzeichnet, dürfte die L’Oreal-Aktie wieder in einem langfristigen Aufwärtstrend übergehen.

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