Der jüngste Aufschwung der L’Oreal-Aktie scheint schon wieder vorbei zu sein. Am Donnerstagvormittag verliert die Aktie des französischen Kosmetikkonzerns über zwei Prozent. Was steckt hinter dem Kursverlust?
Zwei negativ eingestellte Banken
Es sind zwei negative Analystenstimmen, die heute den Kurs der L’Oreal-Aktie belasten. Zum einen hat die Investmentbank Jefferies ihr Rating des Konsumgüterkonzerns auf „Underperform“ belassen und das Kursziel für die Aktie von 350 auf 326 Euro gesenkt. Damit sehen die Jefferies-Analysten ein Downside von gut zehn Prozent für die L’Oreal-Aktie.
Jefferies geht zwar davon aus, dass sich der französische Konzern zuletzt recht gut in Europa und Nordamerika geschlagen hat. Das dürfte aber zu wenig sein, um die Schwäche auf dem asiatischen Markt zu kompensieren.
Auch die österreichische Erste Group Bank blickt etwas pessimistischer in die Zukunft von L’Oreal. Ihre Experten haben die Gewinnerwartungen pro Jahr für das laufende Jahr leicht nach unten korrigiert. Sie fürchten, dass die Margen im Luxussegment durch die hohen Marketingausgaben für die Integration der neuen Kering Beauté-Übernahme (die am 31. März abgeschlossen wurde) kurzfristig belastet werden könnten.
Jetzt noch die Dividende sichern
Hinzu kommt, dass der Waffenstillstand am Persischen Golf eine Sektorrotation an der Börse ausgelöst hat. Anleger schichten teilweise ihr Kapital um, weg von defensive Konsumgüterwerten wie L’Oreal, hin zu risikoreicheren zyklischen Titeln.
Anleger, die übrigens noch eine Dividende von L’Oreal kassieren wollen, müssen bis zum 28. April handeln. Es ist der letzte Tag, an dem sie sich die Gewinnausschüttung in Höhe von 7,20 Euro je Aktie sichern können. Das entspricht einer Dividendenrendite von ca. 2%.
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