Lonza hat einen neuen Großauftrag an Land gezogen. Das Schweizer Biotech-Unternehmen schließt eine exklusive Lizenzvereinbarung mit Bristol Myers Squibb (BMS).
Im Zentrum steht Lonzas proprietäre SYNtecan-Plattform. Diese sogenannte Linker-Payload-Technologie ist der Schlüssel für die Entwicklung von Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten (ADCs). BMS erhält Zugriff auf die Plattform, um gegen bislang nicht genannte Krankheitsmarker vorzugehen.
Die Aufgabenteilung ist klar. BMS übernimmt die komplette Forschung, Entwicklung, Produktion und Vermarktung der resultierenden Therapien. Lonza kassiert dafür eine Vorauszahlung, mehrere erfolgsabhängige Meilensteinzahlungen und zukünftige Lizenzgebühren.
Kursbewegung und Marktlage
Die Lonza-Aktie notiert derzeit bei rund 471 Franken an der SIX Swiss Exchange. Damit liegt der Kurs nahe am 52-Wochen-Tief von 454,60 Franken aus dem März. Das Hoch wurde Mitte 2025 bei 594,80 Franken markiert. Anleger reagieren verhalten – der Deal allein reicht offenbar nicht für eine nachhaltige Kurserholung.
Die Analystenprognosen für das laufende Geschäftsjahr sind ambitioniert. Der erwartete Gewinn je Aktie für 2026 liegt bei 17,84 Franken. Ob die BMS-Partnerschaft diesen Wert stützen kann, wird sich zeigen.
Nächster Prüfstein im Juli
Am 16. Juli 2026 legt Lonza die Zahlen für das zweite Quartal vor. Dann wird sich weisen, ob das Auftragsbuch weiter wächst und die operative Marge stimmt. Für den Konzern geht es vor allem um eines: die Skalierbarkeit seiner Plattformen beweisen. Gelingt das, dürfte auch der Aktienkurs wieder Auftrieb bekommen.
Lonza Group-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Lonza Group-Analyse vom 19. Mai liefert die Antwort:
Die neusten Lonza Group-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Lonza Group-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 19. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
