Die Deutsche Bank hat ihr Kursziel für Logitech auf 72 Franken gesenkt. Analyst George Brown bestätigte Medienberichten zufolge die Einstufung „Hold“ und verwies auf den verhaltenen Ausblick für das dritte Quartal sowie die erwartete Bruttomarge.
Unterschiedliche Bewertungen nach den Zahlen
Vontobel setzte am Mittwoch ein anderes Signal: Das Haus erhöhte Medienberichten zufolge sein Kursziel von 113 auf 114 Franken und bekräftigte die Kaufempfehlung. Damit stehen sich nach den Quartalszahlen eine bestätigte Halteempfehlung mit niedrigerem Ziel und eine bestätigte Kaufempfehlung mit höherem Ziel gegenüber.
Für das Weihnachtsquartal erwartet Logitech eine Bruttomarge von 41–42 Prozent. Vontobel verwies am Mittwoch darauf, dass die Margenprognose rund 200 Basispunkte unter dem Vorjahreswert liegt.
Als weitere Belastungen nannten Analysten Margendruck, höhere Komponenten- und Frachtkosten sowie eine schwächere Verbrauchernachfrage in Europa. Die Aktie gab an diesem Tag zeitweise um rund 10 Prozent nach.
Zulieferer bleibt Belastungsfaktor
Die Quartalsprognose nach der Zuliefererstörung sieht einen währungsbereinigten Umsatzrückgang zwischen 5 und 0 Prozent vor. Den negativen Umsatzbeitrag des Vorfalls bei einem Halbleiterzulieferer beziffert Logitech auf geschätzt 70 bis 80 Millionen US-Dollar.
Das betroffene Werk wurde im September wiedereröffnet, arbeitet nach Unternehmensangaben aber noch unter der benötigten Kapazität. Logitech erwartet die volle Produktion bis Jahresende; die Auswirkungen sollen bis zum vierten Quartal weitgehend behoben sein.
Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2027 erzielte Logitech einen Umsatz von 1,22 Milliarden US-Dollar. Das Non-GAAP-Betriebsergebnis betrug 231 Millionen US-Dollar.
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