Freitags kommen manchmal die schönsten Nachrichten. Das US-Verteidigungsministerium gab bekannt, einen integrierten Kampfsystemverkauf samt unterstützender Ausrüstung im Wert von knapp 11,9 Milliarden Dollar an Deutschland genehmigt zu haben. Hauptauftragnehmer: Lockheed Martin Corporation und RTX Corporation.
Fast zwölf Milliarden, einfach so?
Nun, ganz so einfach ist es nicht. Solche Rüstungsdeals zwischen den USA und Verbündeten laufen über das sogenannte Foreign Military Sale-Verfahren, das heisst die US-Regierung tritt als Vermittler auf. Genehmigt ist demnach der Verkauf, nicht der fertige Vertrag. Aber die Richtung ist klar, und für Lockheed Martin sowie RTX bedeutet das potenziell einen der grössten Einzelaufträge des Jahres.
Deutschland kauft, Europa rüstet auf
Der Kontext ist dabei kaum zu ignorieren. Deutschland hat seit dem Angriff auf die Ukraine seine Verteidigungsausgaben massiv hochgefahren, das Sondervermögen von 100 Milliarden Euro steht. Wer davon profitiert? Eben genau solche Konzerne. Lockheed Martin, ohnehin schon einer der grössten Rüstungslieferanten der Welt, positioniert sich damit weiter als zentraler Partner der NATO-Aufrüstung.
RTX, früher bekannt als Raytheon Technologies, ist dabei kein Nebendarsteller. Als Co-Auftragnehmer für ein integriertes Kampfsystem geht es um Hochtechnologie, Lenkwaffen, Luftabwehr. Beides zusammen ergibt ein Paket, das Deutschland wohl über Jahre beschäftigen wird.
Gut für die Aktie, aber kein Freifahrtschein
Solche Meldungen treiben Rüstungsaktien erfahrungsgemäss an. Ob das diesmal reicht, hängt davon ab, wie schnell aus der Genehmigung ein handfester Vertrag wird. 11,9 Milliarden Dollar stehen im Raum. Jetzt muss Lockheed Martin liefern.
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