Lockheed Martin: Orion-Raumschiff auf dem Weg zum Mond!

Das von Lockheed Martin gebaute Orion-Raumschiff ist mit vier Astronauten zur ersten bemannten Artemis-Mission gestartet. Der zehntägige Flug testet neue Systeme für künftige Mondlandungen.

Auf einen Blick:
  • Artemis II startete am 1. April 2026 mit vier Astronauten an Bord
  • Orion-Raumschiff von Lockheed Martin für 10-tägige Mondmission ausgelegt
  • Neue Lebenserhaltungs- und Sicherheitssysteme für Tiefraumflüge integriert
  • Mission soll Daten für künftige bemannte Mondlandungen liefern

Die Aktie von Lockheed Martin könnte in den kommenden Handelstagen verstärkt im Fokus der Anleger stehen. Am 1. April 2026 um 18:35 Uhr Ortszeit startete das vom Rüstungs- und Technologiekonzern gebaute Orion-Raumschiff mit der NASA-Mission Artemis II vom Kennedy Space Center in Florida. An Bord befinden sich vier Astronauten, die erstmals seit 53 Jahren wieder Richtung Mond fliegen. Die zehntägige Mission markiert den ersten bemannten Testflug des Artemis-Programms und könnte die Position von Lockheed Martin im wachsenden Weltraumsektor weiter festigen.

Robert Lightfoot, Präsident von Lockheed Martin Space, bezeichnete den Start als Beginn einer erneuerten Reise zum Mond. Die Mission solle beweisen, dass Orion in der Lage ist, Besatzungen zur Mondoberfläche zu transportieren und sicher zurückzubringen. Das Raumschiff, von seiner Crew „Integrity“ getauft, verfügt über mehrere neue Systeme, darunter Umweltkontroll- und Lebenserhaltungssysteme sowie ein experimentelles Laser-Kommunikationssystem.

Technische Neuerungen für die Tiefraumfahrt

Für diese Mission hat Lockheed Martin das Orion-Raumschiff mit zahlreichen Systemen ausgestattet, die speziell für bemannte Tiefraumflüge entwickelt wurden. Neben aktualisierten Anzeigen und Steuerungselementen umfasst die Ausstattung auch ein voll funktionsfähiges Startabbruchsystem, das die Crew im Notfall während des Starts in Sicherheit bringen kann. Erstmals bei einer Tiefraumfahrt sind zudem ein Abfallmanagementsystem und eine Hygienebucht an Bord.

Die vier Astronauten werden während der Mission zahlreiche kritische Systemprüfungen durchführen, darunter ein Annäherungsmanöver-Demo. Sie fliegen auf einer freien Rückkehrtrajektorie um den Mond, wobei sie fast 5.000 Meilen über dessen Rückseite und knapp 250.000 Meilen von der Erde entfernt sein werden. Kirk Shireman, Vizepräsident und Programmmanager für Orion bei Lockheed Martin Space, betonte die jahrelange Präzisionsarbeit seines Teams.

Rückkehr zur Erde am 10. April geplant

Nach Abschluss der zehntägigen Mission soll Orion am 10. April 2026 in die Erdatmosphäre eintreten. Das Raumschiff wird dabei mit der 30-fachen Schallgeschwindigkeit fliegen, bevor es auf knapp 20 Meilen pro Stunde abbremst und im Pazifik vor der Küste von San Diego wassert. Die Mission soll wesentliche Daten zur Leistung des Raumschiffs und zur Gesundheit von Menschen im Tiefraumflug liefern.

Diese Daten werden als Grundlage für künftige Landemissionen dienen. Die Öffentlichkeit kann die Mission in Echtzeit über die Artemis Real-time Orbit Website der NASA verfolgen. Wie sich die erfolgreiche Durchführung dieser Mission auf die Auftragslage und den Aktienkurs von Lockheed Martin auswirken wird, lässt sich vermuten, bleibt aber letztlich von der weiteren Entwicklung des Artemis-Programms und den Budgetentscheidungen der NASA abhängig.

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