Linde Aktie: Übernahme von Tata-Steel-Anlagen abgeschlossen

Symbolbild, KI-generiert

Linde baut Kapazitäten in Kasachstan und Indien aus; Raumfahrt und Elektronik sollen bis 2030 rund 20 Prozent des Umsatzes erreichen.

Auf einen Blick:
  • Aktie am Freitag um zwei Prozent gestiegen
  • Raumfahrt und Elektronik: 20 Prozent bis 2030
  • Neue Luftzerlegungsanlage in Kasachstan vereinbart
  • Linde India übernimmt zwei Tata-Steel-Anlagen

Die Aktie von Linde verzeichnete am Freitag ein Kursplus von 2,0 Prozent auf 426,00 Euro. Marktbeobachter führten das gestiegene Anlegerinteresse auf positive Berichte im Rahmen des Investorentags zurück.

Das Unternehmen hatte mitgeteilt, dass die beiden Endmärkte Raumfahrt und Elektronik bis zum Jahr 2030 rund 20 Prozent des Konzernumsatzes ausmachen sollen. Zusätzlichen Rückenwind erhielt der Titel durch ein freundlicheres Marktumfeld mit fallenden Ölpreisen und sinkenden Renditen bei US-Staatsanleihen.

Die gezielte Stärkung dieser Zukunftsfelder stößt am Markt auf Beachtung. Vor allem die Halbleiterindustrie und weltraumgestützte Programme verlangen hochreine Spezialgase sowie eine verlässliche technische Versorgung vor Ort. Durch diese Spezialisierung sichert sich der Industriegasekonzern langfristig gebundene Lieferverträge, die von den Zyklen der klassischen Grundstoffindustrie weitgehend unabhängig sind.

Großprojekte in Kasachstan und Indien

Parallel zu den strategischen Zielen im Technologiebereich erweitert Linde seine bestehende Produktionsbasis. Am Mittwoch besiegelte das Unternehmen eine Vereinbarung mit Qarmet über den Bau einer neuen Luftzerlegungsanlage im kasachischen Temirtau. Kasachstans Staatspräsident begrüßte das Vorhaben und verwies auf Pläne für Projekte mit einem potenziellen Investitionsvolumen von bis zu $500 Millionen.

Einen weiteren operativen Vollzug meldete die Tochtergesellschaft Linde India. Sie schloss am Mittwoch die Übernahme von zwei Luftzerlegungsanlagen des Partners Tata Steel ab. Die beiden Einheiten im indischen Kalinganagar kommen auf eine Tageskapazität von jeweils 1.800 Tonnen. Vom dortigen Standort aus hat Linde die Belieferung mit Industriegasen bereits aufgenommen.

Die direkte Anbindung an große Kundenanlagen vor Ort gewährleistet feste Abnahmemengen über lange Laufzeiten. Dieses traditionelle Anlagengeschäft bildet das Fundament für die weitere Expansion.

Analysten heben stabile Auftragslage hervor

Auf Seiten der Analysten stoßen die Geschäftsperspektiven weiterhin auf Zustimmung. Das Analysehaus Jefferies bekräftigte am 30. September seine Einstufung mit „Buy“ und bezifferte das Kursziel auf $560. Analyst Laurence Alexander begründete die Haltung mit langfristigen Trends, die den Auftragseingang des Konzerns prägen.

Zurückhaltender äußerte sich Argus Research am 28. September. Das Haus senkte das Kursziel von $563 auf $538, sprach sich aber weiterhin für den Kauf der Aktie aus.

An der Börse schlägt sich diese Ausgangslage in einer stabilen Wertentwicklung nieder. Seit Jahresanfang verzeichnet das Papier ein Plus von 18 Prozent.

Linde-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Linde-Analyse vom 04. Oktober liefert die Antwort:

Die neusten Linde-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Linde-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 04. Oktober erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Linde: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)