Linde liefert einmal mehr ab. Der weltgrößte Industriegaskonzern hat im vierten Quartal die Erwartungen übertroffen und einen Gewinn je Aktie von 4,20 Dollar erzielt. Das sind 6 Prozent mehr als im Vorjahr und liegt über der Analystenschätzung von 4,18 Dollar. Die Amerikaner und Deutschen wissen offenbar, wie man Geld verdient.
Der Umsatz kletterte im Schlussquartal auf 8,8 Milliarden Dollar, ein Plus von 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch hier lagen die Erwartungen bei nur 8,65 Milliarden Dollar. Linde profitiert dabei von höheren Preisen und Produktivitätssteigerungen über alle Geschäftsbereiche hinweg. Die operative Marge liegt bei beeindruckenden 29,5 Prozent.
Die Zukunft sieht rosig aus
Für das erste Quartal 2026 gibt Linde eine Prognose von 4,20 bis 4,30 Dollar je Aktie aus. Das entspricht einem Wachstum von 6 bis 9 Prozent. Für das Gesamtjahr rechnet der Konzern mit 17,40 bis 17,90 Dollar je Aktie, was einem Anstieg von 5 bis 8 Prozent ohne Währungseffekte entspricht. Die Analysten hatten mit 17,83 Dollar gerechnet, liegen also ziemlich genau in der Mitte der Spanne.
Was Linde so stabil macht, sind die langfristigen Industrieverträge und der breite Kundenstamm. Dazu kommen wachsende Investitionen in Wasserstoff, während Länder weltweit ihre Emissionen senken wollen. Das Unternehmen hat in den vergangenen Jahren konstant die Erwartungen geschlagen. Anleger dürfen sich auch weiterhin auf solide Zahlen freuen. Die Basis stimmt, die Aussichten auch.
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