Lightwave Logic Aktie: PDK 1.1 im Mai veröffentlicht

Lightwave Logic treibt die Integration seiner Polymer-Technologie in die Chip-Produktion voran und nähert sich so dem Massenmarkt.

Auf einen Blick:
  • PDK Version 1.1 veröffentlicht
  • Kooperation mit Tower Semiconductor
  • Integration in PH18-Plattform geplant
  • Erste Umsätze ab 2027 erwartet

Lightwave Logic rückt näher an den Massenmarkt. Das Unternehmen treibt die Integration seiner Polymer-Technologie in die Chip-Produktion voran. Anleger reagieren heute mit einem deutlichen Kursplus von fast acht Prozent. Die Aktie notiert aktuell bei 10,35 US-Dollar.

Technologie für das KI-Zeitalter

Das Herzstück der Entwicklung ist das sogenannte Process Design Kit (PDK). Im Mai 2026 veröffentlichte Lightwave Logic die Version 1.1 dieser Software-Schnittstelle. Sie ermöglicht es Partnern, die speziellen Polymere des Unternehmens in Standard-Chips zu integrieren.

Der Transfer in eine Hochvolumen-Fabrik läuft bereits. Das Unternehmen will die Integrationsarbeit in der zweiten Jahreshälfte 2026 weitgehend abschließen. Dies gilt als Voraussetzung für die spätere industrielle Fertigung in großen Stückzahlen.

Allianz mit Tower Semiconductor

Ein wichtiger Meilenstein ist die Kooperation mit Tower Semiconductor. Beide Partner arbeiten daran, die Polymere in die PH18-Plattform von Tower zu integrieren. Das Ziel sind extrem schnelle Modulatoren für 400G-Anwendungen.

Im laufenden Jahr stehen mehrere Testläufe an, um die Designs zu validieren. Parallel dazu steigt die Nachfrage nach optischen Lösungen für KI-Cluster. Die Technologie von Lightwave Logic soll genau diesen Hunger nach Bandbreite stillen.

An der Börse bleibt die Stimmung trotz der jüngsten Volatilität positiv. Zwar verlor das Papier im letzten Monat rund 24 Prozent. Seit Jahresbeginn steht aber ein Plus von 182,79 Prozent zu Buche.

Das 52-Wochen-Hoch von 18,71 US-Dollar bleibt vorerst ein Zielwert. Die finanzielle Basis für die kommenden Schritte steht. Lightwave Logic verfügt über ausreichend Barmittel für die Forschung.

Der Fokus liegt nun auf dem Jahr 2027. Dann sollen erste nennenswerte Umsätze durch Lizenzgebühren fließen. Der Erfolg hängt maßgeblich davon ab, wie schnell die Kunden das neue Design-Kit adoptieren.

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