Manchmal läuft es einfach. Leonardo hat einen Vertrag für Marinekampfsysteme der kuwaitischen Marine unterzeichnet, Programm Al Dorra, Auftragsvolumen rund 320 Millionen Euro. Vertragspartner ist ADSB, eine Einheit des emiratischen Rüstungskonzerns Edge.
Solide Zahl, klarer Adressat
320 Millionen Euro sind kein Jahrhundertdeal, aber auch kein Pappenstiel. Für Leonardo, das zuletzt seinen Rüstungsanteil am Gesamtumsatz gezielt ausgebaut hat, passt der Auftrag gut ins Bild. Marinekampfsysteme gehören zum Kerngeschäft der Italiener, und der Nahe Osten ist seit Jahren ein verlässlicher Abnehmer westlicher Rüstungstechnik.
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Edge als Türöffner
Interessant ist die Konstruktion des Deals. Leonardo schließt den Vertrag nicht direkt mit Kuwait ab, sondern mit ADSB, einer Tochter des emiratischen Edge-Konzerns. Edge ist so etwas wie das Rüstungs-Sammelsurium der Vereinigten Arabischen Emirate, zusammengesetzt aus mehr als zwei Dutzend Einzelunternehmen. Dass Leonardo hier als Lieferant auftritt, zeigt, wie tief die Europäer mittlerweile in die Beschaffungsnetzwerke der Golfstaaten eingebunden sind.
Kein Ausreißer, sondern ein Muster
Wer Leonardos Auftragslage der letzten Monate verfolgt, sieht ein klares Muster: Der Konzern sammelt Rüstungsverträge, mal groß, mal mittelgroß, aber stetig. Der Kuwait-Deal reiht sich da ein. 320 Millionen Euro, fest unterschrieben, Gegenpartei bekannt. Für Anleger, die auf Planbarkeit stehen, ist das genau die Sorte Meldung, die sie mögen.
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