Lenzing hat am Donnerstag für die ersten neun Monate 2026 ein EBITDA von EUR 316,4 Mio. gemeldet. Restrukturierungseffekte belasteten das Ergebnis mit EUR 36,6 Mio. Das bereinigte EBITDA blieb nach Unternehmensangaben stabil, während die bereinigte Marge stieg.
Bereinigtes Ergebnis und Kapitalbasis
Das bereinigte EBITDA erreichte EUR 353 Mio., die Umsatzerlöse lagen bei EUR 1,93 Mrd. Die bereinigte EBITDA-Marge stieg auf 18,3 Prozent. Lenzing unterscheidet im Ergebnisbericht damit zwischen dem durch Restrukturierungseffekte belasteten EBITDA und der bereinigten Ergebnisgröße.
Bereits am 22. Oktober wurde die Durchführung der Kapitalerhöhung eingetragen. Dadurch erhöhte sich das Grundkapital von EUR 40.107.738,37 auf EUR 76.204.702,90. Die neuen Aktien wurden am 23. Oktober geliefert.
In der Pflichtmitteilung vom 30. Oktober bezifferte Lenzing die erhöhte Gesamtzahl der Stimmrechte auf 73.374.542. Die Änderung war seit dem 22. Oktober wirksam.
Nach Abschluss der Kapitalerhöhung hält das Syndikat aus B&C-Gruppe und Suzano S.A. laut Lenzing weiterhin rund 52,25 Prozent der Stimmrechte.
Entscheidung über Heiligenkreuz steht aus
Beim Faserwerk Heiligenkreuz läuft unterdessen der Verkaufsprozess. Medienberichten vom Mittwoch zufolge soll Mitte November aus rund 30 Interessenten eine engere Auswahl gebildet werden. Bis Jahresende soll entschieden werden, ob ein Verkauf oder eine Schließung folgt.
Zur Fortführung der Produktion äußerte sich Geschäftsführer Bernd Zauner bereits am 30. Oktober. Seinen Angaben zufolge läuft die Produktion im Werk Heiligenkreuz bis Ende März 2027 weiter. Für November seien im laufenden Verkaufsprozess Angebotslegungen vorgesehen.
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