Die Produktion im Lenzing-Textilfaserwerk Heiligenkreuz soll bis Ende März 2027 weiterlaufen. Medienberichten vom Freitag zufolge beginnt im November die Angebotsphase für den Verkauf des Standorts. Damit stehen sowohl der vorgesehene Produktionszeitraum als auch der nächste Schritt im Verkaufsprozess fest.
Deutsche Bank senkt das Kursziel
Deutsche Bank Research senkte am 28. Oktober das Kursziel für Lenzing von 22,00 auf 12,70 Euro. Die Einstufung „Hold“ bestätigte das Analysehaus. Als Bezug für die Anpassung nannte es die Kapitalerhöhung.
Gestern stieg die Lenzing-Aktie um 1,9% und schloss bei 11,00 €. Der Schlusskurs lag damit unter dem gesenkten Kursziel der Deutschen Bank.
Kapitalerhöhung verändert die Beteiligungen
Nach Abschluss der Kapitalerhöhung meldete Lenzing für das Syndikat aus B&C-Gruppe und Suzano S.A. rund 52,25 % der Stimmrechte. Suzano Holding S.A. erwarb zusätzlich rund 0,80 % der Lenzing-Aktien. Für Goldman Sachs Group gab das Unternehmen einen Anteil von 5,86 % an.
Im Zuge der Kapitalerhöhung stieg das Grundkapital auf EUR 76.204.702,90. Die Zahl der Aktien erhöhte sich auf 73.374.542. Diese Angaben veröffentlichte Lenzing in einer Korrektur der Stimmrechtsmitteilung zur Kapitalerhöhung.
Die Mitglieder des Syndikats bezogen insgesamt 18.159.291 neue Aktien. Auch Georg Kasperkovitz meldete einen Erwerb im Rahmen der Bezugsrechtskapitalerhöhung: Er kaufte 16.362 Lenzing-Aktien zu einem Preis von 8,65 EUR je Aktie.
Als nächster angekündigter Berichtstermin steht der 05.11.2026 an. Für diesen Tag hat Lenzing die Veröffentlichung der Ergebnisse für das dritte Quartal 2026 angekündigt.
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