Lenzing erwartet für 2026 weiterhin ein bereinigtes EBITDA von EUR 430 Mio. bis EUR 460 Mio. Das Unternehmen bestätigte gestern seine Prognose, nachdem es im Vorjahr EUR 425,6 Mio. erreicht hatte. Die erwartete Ergebnisverbesserung steht einem weiterhin negativen Ergebnis nach Steuern gegenüber.
Jahresausblick trotz Verlust bestätigt
Für die ersten neun Monate 2026 meldete Lenzing ein Ergebnis nach Steuern von EUR -130,3 Mio. Der Umsatz belief sich in diesem Zeitraum auf EUR 1,9263 Mrd.
Das bereinigte EBITDA blieb mit EUR 353,0 Mio. nahezu auf Vorjahresniveau. Zugleich stieg die bereinigte EBITDA-Marge auf 18,3 Prozent. Damit verbesserte sich die Profitabilität auf dieser bereinigten Ergebnisebene, während unter dem Strich ein Verlust blieb.
Standortentscheidung und veränderte Eigentümerstruktur
Für das Werk Heiligenkreuz gibt es Medienberichten zufolge 30 potenzielle Kaufinteressenten. Mitte November soll eine Shortlist erstellt werden. Bis Jahresende soll der Aufsichtsrat entscheiden, ob der Standort verkauft oder geschlossen wird. Eine Entscheidung über die Zukunft des Werks steht damit noch aus; der Verkauf ist eine der beiden genannten Optionen.
Das Syndikat aus B&C-Gruppe und Suzano S.A. hält laut Lenzing rund 52,25 Prozent der Stimmrechte. Damit liegt die Mehrheit der Stimmrechte weiterhin bei diesem Syndikat.
Zur von Lenzing veröffentlichten Aktionärsstruktur gehört außerdem eine direkte Beteiligung von Suzano Holding S.A. in Höhe von rund 0,80 Prozent. Goldman Sachs Group hält 5,86 Prozent der Lenzing-Aktien. Die Angaben beziehen sich auf die Eigentümerstruktur nach Abschluss der Kapitalerhöhung.
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