Nvidia sprach bei der Computex über seine neue Plattform RTX Spark und hielt sich mit Superlativen nicht zurück. Versprochen wird, dass die leistungsfähigen Chips die Ära von AI-Computing im Verbrauchersegment lostreten werden. Passend dazu gibt es nun auch schon erste Info-Häppchen über entsprechend ausgestattete Notebooks. Zu den ersten Herstellern mit passenden Geräten gehört Lenovo.
Einige Händler aus Osteuropa haben die Notebooks bereits gelistet, wie „WinFuture“ berichtet. Zu entnehmen ist den Informationen, dass es wohl zunächst zwei Varianten des Lenovo Yoga Pro 7 geben wird. Wahlweise gibt es dabei einen Nvidia N1X 650 oder einen noch leistungsstärkeren N1X 675. Die Preise beginnen bei 3.100 Euro und durchbrechen am oberen Ende die Marke von 4.000 Euro.
Lenovo geht voran
Billig scheint das Ganze also nicht zu sein. Lenovo stellte zwischenzeitlich in Aussicht, dass es auch eine günstigere Variante mit einem sogenannten Nvidia N1 geben soll. Preise dafür oder technische Details wurden jedoch nicht vorgelegt.
Nvidia selbst stellt für seine Chips 6.144 CUDA-Cores und eine Leistung vergleichbar mit einer mobilen RTX 5070 in Aussicht. Das soll ausreichen, um vor allem lokale KI-Agenten zu betreiben. Dank einer Zusammenarbeit mit Microsoft kommt auf den Laptops Windows on ARM zum Einsatz, was vielen Verbrauchern eine gewohnte Umgebung verspricht.
Lenovo hebt weiter ab
Lenovo Aktie Chart
Nvidia scheint einen Großangriff auf Intel und AMD starten zu wollen und Lenovo macht da gerne mit. Wie erfolgreich das Ganze sein mag, ist zwar noch offen. Die Anleger scheinen aber bester Dinge zu sein. Die beeindruckende Rallye setzte sich heute mit Kursgewinnen von über fünf Prozent fort. Bereits in der letzten Woche ging die Lenovo-Aktie dank hervorragender Geschäfte mit KI-Servern im hohen Tempo gen Norden.
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